Zum Glück hat die Luft das Gift ungefährlich gemacht

Verdächtig: Zyankali im Schließfach

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Zyankali ist hochgiftig.
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Die Frage bleibt: Warum hatte die Verstorbene das Gift aufbewahrt?

Den ersten Schnee des Jahres haben wir schon hinter uns. Auf die Heilbronner Polizei wartete gestern Vormittag in einer Heilbronner Sparkasse aber eine ganz andere weiße Überraschung.

Nach dem Tod einer 82-jährigen Heilbronnerin wurde in der Bank deren Schließfach geöffnet - und dann hieß es: Achtung! Denn darin  lag unter anderem eine Ampulle mit einem weißen Pulver. Von der Aufschrift waren nur noch ein "Z" und ein "k" lesbar. Die Vermutung: Es ist Zyankali!

Die Berufsfeuerwehr Heilbronn sicherte die Ampulle und ließ die Substanz bei der Gefahrstoffstelle der Feuerwehr Mannheim untersuchen. Ergebnis: Es war tatsächlich Zyankali! Allerdings war die Ampulle wohl undicht und lag schon viele Jahre in dem Schließfach. 

Unter der Lufteinwirkung hat sich das Zyankali zu dem ungefährlichen Kaliumcarbonat, auch Pottasche genannt, abgebaut. Für die zwei Beschäftigten, die in der Bank mit dem Pulver in Berührung gekommen waren, bestand daher keine Gefahr. Warum die Verstorbene das Zyankali in dem Schließfach aufbewahrt hatte, ist noch unklar.

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