Keine wilde Feier an der Grillstelle am Haigern

WhatsApp-Party in Flein: Eltern müssen Polizei-Einsatz zahlen

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Per WahtsApp verabredeten sich rund 150 Jugendliche zum gemeinsamen feiern. Die Polizei erteilte Platzverweise.
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Bereits zum zweiten Mal wurde zu einer großen Party in Flein per WhatsApp eingeladen. Die Polizei stoppte die Feierwütigen und erteilt Platzverweise.

+++Update 15.14 Uhr+++ Polizei verlangt Einsatzkosten von den Eltern

"Beim ersten Mal wurde der 16-Jährige eindringlich belehrt. Offensichtlich war ihm das aber egal. Beim ersten Mal hat man es ihm erklärt, jetzt hätte er es eigentlich wissen müssen. Deshalb wird jetzt eine Rechnung erstellt", sagt Rainer Köller, Pressesprecher des Polizei Präsidiums Heilbronn.

Dabei werden 52 Euro pro Beamten pro Stunde berechnet, so dass sich die Gesamtrechnung auf rund 2.000 Euro belaufen werde. Diese Rechnung schickt die Polizei nun an die Eltern des uneinsichtigen Party-Organisators.

+++Ursprungsmeldung, 12 Uhr+++

WhatsApp- und Facebook-Partys haben schon öfter die Polizei auf den Plan gerufen. Auch wieder hier in der Region: Ein Großaufgebot der Polizei beendete am Freitagabend in Flein eine WhatsApp-Party, bevor diese richtig beginnen konnte. Gegen 20 Uhr wurde von einem Mitarbeiter des Fleiner Ordnungsamtes eine Gruppe von etwa 30 Jugendlichen gemeldet, die mit diversen alkoholischen Getränken auf dem Weg in Richtung Haigern waren. 

WhatsApp-Party eskalierte bereits schon einmal im November

Er bekam in Erfahrung, dass es eine Party geben solle, die in der geplanten Größe allerdings weder angemeldet noch genehmigt war. Da es bereits im November an der Grillstelle am Haigern zu einer WhatsApp-Party mit weit mehr als 200 Teilnehmern kam, bei der Alkohol und Drogen im Spiel waren und wo bei einer Kontrolle Flaschen nach Polizeibeamten geworfen wurden, fuhren die Ordnungshüter gleich mit sieben Streifen von verschiedenen Dienststellen an.

Gleich bei ersten Kontrollen von anmarschierenden jungen Leuten, die zum Teil noch nicht einmal 18 Jahre alt waren, wurde vier Mal Rauschgift gefunden. 

WhatsApp-Party in Flein: Situation erst nach Stunden unter Kontrolle

Die Polizei verhinderte durch die Kontrollen den Fußmarsch von etwa 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Richtung Grillstelle. Allen Personen, die angetroffen wurden, wurden Platzverweise erteilt, was bei den Jugendlichen und Heranwachsenden für großen Unmut und noch größeres Unverständnis führte.

Einige verhielten sich aggressiv gegenüber den Beamten und schrien laut. Erst gegen 23 Uhr entschärfte sich die Situation. Es stellte sich heraus, dass derselbe 16-Jährige, der im November zu der Party aufgerufen hatte, auch dieses Mal wieder der Initiator war.

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