Mmmh, lecker

Was gibt es denn da? Das lässt sich die echo24.de-Redaktion an Weihnachten schmecken

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Was kommt an Weihnachten auf den Tisch? Unsere echo24.de-Redaktion verrät womit sie sich an den Feiertagen den Bauch vollschlagen.
  • Petra Neset-Ruppert
    vonPetra Neset-Ruppert
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Das perfekte Weihnachtsessen sieht wohl für jeden ganz unterschiedlich aus. Die echo24.de-Redaktion in Heilbronn verrät was bei ihnen auf den Tisch kommt.

○ Weihnachtszeit bedeutet für viele Familienzeit.
○ Die Weihnachtsessen auch in Heilbronner Familien sind meistens ganz unterschiedlich.
○ Was zu Weihnachten auf den Tisch kommt reicht von alten Traditionsgerichten bis hin zu experimentellen Menüs.

Weihnachtszeit, das bedeutet für die meisten Zeit mit der Familie verbringen, Geschenke und vor allem Essen. Ja, das richtige Weihnachtsessen ist immer ein heißes Diskussionsthema: Gibt es etwas schnelles, einfaches, damit man danach zügig die Geschenke auspacken kann? Oder wird ein großes Mehr-Gänge-Menü geplant, dass sich dann über mehrere Stunden hinzieht?

Ja, das ist die Frage. Beliebt ist bei den Deutschen ja beides. Von Klassikern wie dem Gänsebraten mit Rotkraut bis hin zum Kartoffelsalat mit Würstchen gibt es so ziemlich alles auf dem Weihnachtstisch.

Weihnachtsessen kann auch Stress bedeuten: Was kommt auf den Tisch?

Je nach Ausführung kann das Weihnachtsmenü dann auch schon mal in Stress ausarten, wenn man vor den Feiertagen in den langen Schlangen im Supermarkt steht und zu Hause feststellen muss, dass genau eine Zutat dann eben doch noch fehlt.

So kann es sein, dass in manchen Familien jedes Jahr zur Weihnachtszeit rege in der Küche experimentiert wird und jedes Jahr ein völlig neues Menü auf den Tisch gezaubert wird. Andere legen großen Wert auf Tradition und kochen das gute Rezept der Urgroßmutter für den Festtagsbraten bereits in der vierten Generation. Ja und muss denn überhaupt Fleisch auf den Tisch an Weihnachten? In Zeiten des Klimawandels soll ja jeder auch den eigenen Fleischkonsum reduzieren. Geht das auch an einem Festtag in der Weihnachtszeit?

Diese Weihnachtsessen landen bei der echo24.de-Redaktion in Heilbronn auf dem Tisch

Die Möglichkeiten sich an Heiligabend den Bauch so richtig vollzuschlagen, sind vielfältig.Auch in der echo24.de-Redaktion wird ganz unterschiedlich geschlemmt.

Petra Neset-Ruppert, Redakteurin:

Bei uns gibt es an Weihnachten schon seit vielen Jahren immer Raclette. Gemeinsam mit Omas und Opas sitzen wir dann um den Tisch und schlagen und stundenlang den Bauch voll. Dabei wird dann gerne über die beste Pfännchenbefüllung diskutiert und auch mal vom Nachbarteller genascht. Diese Art von Weihnachtsessen finde ich klasse, denn so sitzen wir lange beisamen und können uns toll unterhalten. Einen Fun-Fact gibt es bei unserem Weihnachtsessen: Die Kartoffeln für das Raclette werden bei uns nicht selbst geschält. Vor dem Essen sind Freunde bei uns zu Gast die uns bei einem Glas Sekt immer netterweise die lästige Schälerei abnehmen. Na dann, allen einen guten Appetit!

Steffan Maurhoff, Redaktionleiter:

Weihnachten ist bei uns Familientourismus mit hohem Schlemm-Faktor. An Heiligabend kommen die Kinder mit ihren Partnern zur  Kaffeezeit vorbei - eine Zwischenstation zwischen Brunch und abendlichem Festmenü bei den übrigen Familien des Clans. Bei uns daheim wird gerne experimentiert. So viel sei vorab verraten: Meine Frau plant diesmal fürs nachmittägliche Mahl eine Art Quiche - in Form eines Weihnachtsbaums. Und abends gibt's dann Raclette, Fondue oder was Feines vom Tischgrill - mal sehen. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Violetta Sadri, Volontärin:

Die Weihnachtsfeiertage verlaufen bei uns jedes Jahr sehr unterschiedlich - aber immer im Kreise der Familie. Manchmal gehen wir ins Restaurant, das ist natürlich super entspannt, weil man selbst nichts vorbereiten und auch nach dem Essen nichts aufräumen muss. Es ist auch schon einmal vorgekommen, dass wir über Weihnachten verreist sind. Aber am meisten mag ich es die Feiertage zu Hause zu verbringen. Wenn alles weihnachtlich geschmückt ist, der Tannenbaum steht, der Tisch dekoriert ist und man auf die ersten Verwandten wartet. Für das diesjährige Weihnachtsessen kommt ein Avocado-Mango-Mozarella-Türmchen mit Orangenvinaigrette auf den Tischt. Als Hauptgang gibt es Schmorbraten mit Spätzle und Rotkohl und zum Schluss gibt es natürlich auch etwas Süßes. Dieses Jahr: ein Glühwein-Kirsch-Panna Cotta. 

Anna Bremer, Redakteurin: 

Wir starten jedes Jahr aufs Neue die Aktion "Zum Teufel mit der Figur". Meine Familie ist klein, an Heiligabend sind wir meist zu sechst. Obwohl wir uns auch unterm Jahr oft sehen, sind alle bemüht, dass wir's uns an Weihnachten besonders schön machen. Es gibt Fondue und drumherum viele leckere Kleinigkeiten. Besonders freuen sich alle auf die Sößchen von meiner Omi. Wenn wir bei der Bescherung an die denken, die nicht mehr mit uns feiern können, gibt's jedes Jahr glasige Augen. Aber dann freuen wir uns, dass wir beieinander sind, machen Spiele und sagen uns vielleicht einmal mehr als sonst, wie gern wir uns haben. Und wenn wir dann schon glauben, uns überfuttert zu haben, geht's am 1. Weihnachtsfeiertag munter weiter, denn nach dem üppigen Frühstück, für das meine Mama jedes Jahr behauptet "nur n bissle was" zu besorgt zu haben, geht's zur Familie meines Freundes. 

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