Ein Jahr auf Bewährung

Kindesmissbrauchs-Urteil: echo24.de-Leser sind verärgert

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Unter den Usern unserer Facebook-Seite sind die Meinungen eindeutig.

Er hat ein Geständnis abgelegt und bekam am Ende eine Bewährungsstrafe von einem Jahr. Für die echo24.de-Leser ist das Urteil gegen den 20-Jährigen, der im Heilbronner Schwimmbad Soleo zwei elfjährige Mädchen und eine 21-Jährige unsittlich berührt hat, zu milde.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Asylbewerber eineinhalb Jahre gefordert. Das Gericht blieb unter diesem Strafmaß, weil der 20-Jährige sich bei seinen Opfern entschuldigt und zusätzlich eine gute Sozialprognose habe. Der junge Mann hatte laut "SWR" seinen Hauptschulabschluss innerhalb eines Jahres absolviert und bereits eine Ausbildungsstätte sicher.

Das Urteil stößt bei den Lesern dennoch auf viel Unverständnis. "Sehr trauriges Urteil", "zu locker", "zu schwach", "lächerlich", "sprachlos…", "Wattebäuschchen-Justiz" – lauten nur einige der Reaktionen auf Facebook. Andere führen an, dass dieses Urteil eine "Klatsche für jedes Opfer" sei.

Ist eine Bewährungsstrafe hier zu gering?

Der ein oder andere Leser äußert die Hoffnung, dass die Staatsanwaltschaft noch in Berufung geht. Es fehle ansonsten die abschreckende Wirkung. Ändern wird sich das Urteil aber nicht mehr, es ist bereits rechtskräftig. Für die Leser eine traurige Botschaft: "So viel sind Kinder in Deutschland wert..."

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