Igel gequält Heilbronn-Böckingen

Brutale Tierquälerei in Heilbronn: Igel in Chipstüte erstickt – Zeugensuche

Qualvoll musste ein mit Böllern präparierter Igel sterben.
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Ein Igel wurde in Böckingen in einer Chipstüte erstrickt. (Symbolbild)
  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Ein Igel wurde im Ziegeleipark in Böckingen-Heilbronn mit einer Chipstüte brutal erstickt. Die Polizei sucht nun nach den Tierquälern.

In Heilbronn hat es erneut einen Fall von Tierquälerei gegeben. Ein kleiner Igel verendete am Wochenende im Ziegeleipark in Böckingen (Stadtkreis Heilbronn). Wie die Polizei mitteilt, haben bislang Unbekannte das Tier in eine Chipstüte gesteckt und vermutlich qualvoll ersticken lassen. Nun sucht die Polizei nach Zeugen, die Hinweise zu der Tat geben können.

Zwischen Freitagvormittag (1. Oktober) und Montagvormittag (4. Oktober) hielten sich der oder die unbekannten Täter an der Pappelrotunde im Park auf. Dabei knickten die Personen vier der sieben jungen Pappeln ab und verursachten dadurch einen Sachschaden in Höhe von knapp 2.000 Euro.

Böckingen: Igel in Chipstüte erstickt – Polizei sucht nach Zeugen

Vermutlich dieselben Unbekannten fingen außerdem einen Igel ein, steckten ihn in eine leere Chipstüte und verschlossen diese im Anschluss wieder. Der Igel erstickte. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise zu der Tat und den Tätern geben können, sich bei dem Polizeirevier Heilbronn-Böckingen unter der Telefonnummer 07131 204060 zu melden.

Immer wieder kommt es in der Region zu brutalen Tötungen von Tieren. Erst im September wurde ein geliebtes Haustier Opfer einer illegalen Schlagfalle: Kater Emil verendete qualvoll, wie echo24.de* berichtete. Auf einem Grundstück zwischen Bad-Rappenau-Bonfeld und Fürfeld wurden im Februar 2020 mehrere Schafe und Hühner brutal ermordet. Im April 2020 haben Tierhasser zwölf Zwergkaninchen mit einer Holzlatte erschlagen.

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