Regeln nicht ganz verstanden

Regionales Kandidatenpaar erleidet TV-Niederlage

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Judith Wetzler aus Untergruppenbach und Markus Pokrant aus Heilbronn im SWR-Fernsehen.
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Eine etwas undurchsichtige Regel sorgt für das Aus in der letzten Sekunde vor dem Finale.

"Hey, mit Gott kannst du alles schaffen". Mit diesem Motto kommen Judith Wetzler aus Untergruppenbach und Markus Pokrant aus Heilbronn gut durchs Leben. Bei der SWR-Sendung "Quiz-Helden - Wer kennt den Südwesten?" konnten die beiden allerdings nichts holen. Das Problem der hauchdünnen Niederlage: Eine Regel ist nicht ganz klar.

Die Fragen von Moderator Jens Hübschen und den prominenten Experten haben es ab Runde eins in sich. Wetzler und Pokrant müssen, genau wie ihre Gegner, ein wenig raten. Doch ihr "Fachwissen" über den sogenannten Schillerwein und das nötige Quäntchen Glück sorgen zu Beginn für den hauchdünnen Vorsprung von zehn Punkten.

Auch im direkten Duell der nächsten Runde ändert sich daran nichts. Denn beide Teams können keine weiteren Punkte ergattern. Danach können beide Kandidatenpaare eine Statue in Konstanz korrekt benennen. Immer noch sieht es gut aus für das sympathische Pärchen aus der Region - und dann das:

In der Runde "Wer bin ich?" sollen aus vielen Schlagwörtern drei ausgewählt und zu einer bekannten Persönlichkeit kombiniert werden. Die Gegner buzzern schnell - aber falsch. Ein Hinweis wird gegeben. Wetzler und Prokant lassen sich Zeit. Sie glauben, die Gegner dürfen nach der falschen Antwort nicht mehr nachlegen. Leider ein Missverständnis!

Das Pärchen aus Tübingen und Stuttgart drückt erneut auf den roten Knopf. Und kombiniert "Mannheim", "Pferdeschwanz" und "Comedian" folgerichtig zu "Bülent Ceylan". Damit sichern sie sich kurz vor der Schlussrunde zwölf Punkte. Gerade einmal zwei Zähler reichen ihnen so, um in das begehrte Finale einzuziehen.

Bei Wetzler und Prokant gibt's anschließend hängende Köpfe. Nicht nur wegen der unklaren Regel, sondern auch, weil sie nun mit leeren Händen zurück kehren. Der Gewinn von bis zu 2.500 Euro sollte in ein Kindermusical fließen. Das organisieren die Untergruppenbacherin und der Heilbronner derzeit in der Christusgemeinde Flein.

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