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Leiche gesucht: Darum flog der Hubschrauber über Heilbronn

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Heute Morgen hebt der Polizeihubschrauber in der Wuppertaler JVA in Richtung Heilbronn ab.
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Die ermittelnden Behörden geben sich ziemlich zugeknöpft.

Der Fall sorgt bundesweit für Schlagzeilen. In Wuppertal wird derzeit ein Ehrenmord-Prozess gegen einen 26-Jährigen verhandelt, der beschuldigt wird, seine Schwägerin Hanaa S. umgebracht zu haben. Das Problem: Es gibt keine Leiche.

Nachdem der Angeklagte die ganze Zeit zu den Vorfällen geschwiegen hatte, legte er vergangene Woche - nach 69 zähen Verhandlungstagen - überraschend ein Teilgeständnis ab. Er erklärte sich auch dazu bereit, der Polizei den Ablageort der Leiche zu zeigen. Die soll in einem Waldstück in der Nähe von Heilbronn liegen.

Am frühen Morgen hob ein Hubschrauber aus der Wuppertaler Justizvollzugsanstalt mit einem der Beschuldigten an Bord ab und brach in Richtung Heilbronn auf. Die Behörden zeigten sich wenig auskunftsfreudig: "Ich werde, wie in der Vergangenheit auch, keine Angaben zu Ort und Zeit machen, um mögliche Gefährdungen auszuschließen", erklärte der ermittelnde Staatsanwalt Heribert Kaune-Gebhardt gegenüber echo24.de. Auch die Heilbronner Polizei gab sich zugeknöpft. "Nur die Staatsanwaltschaft Wuppertal ist auskunftsberechtigt", sagte ein Pressesprecher des Polizeipräsidiums Heilbronn.  

Laut Augenzeugenberichten landete der Hubschrauber in Heilbronn auf dem Friedensplatz, der Verdächtige wurde in die JVA überstellt. In den nächsten Tagen soll die Suche nach der Leiche beginnen.

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