Tipps für den Herbst

Spinnen loswerden: Wie Sie die Krabbeltiere im Haus am besten vertreiben

Sie sind nicht gern gesehene Gäste im Haus: Spinnen. Im Herbst und Winter flüchten sie oft vor der Kälte ins Warme. Mit diesen Tipps wird man die Krabbeltiere los:

Hamm - Spinnen in Deutschland sind in der Regel harmlos, das wissen die meisten Menschen. Trotzdem sind die Krabbeltiere für viele ein absolutes No-Go - vor allem in den eigenen vier Wänden. Gerade zu Beginn der kalten Jahreszeit, wenn die Heizsaison beginnt*, zieht es Spinnen in unsere Häuser. Die sinkenden Temperaturen und steigende Luftfeuchtigkeit treibt die Tiere mit den langen Beinen ins Warme. Wer das verhindern möchte, kann einige Tipps befolgen.

TiereWebspinnen
OrdnungSpinnentiere (Arachnida)
KlasseGliederfüßer (Arthropoda)

Spinnen aus dem Haus vertreiben: So wird man die Krabbeltiere am besten los

In Kellern, Schuppen oder auf Dachböden treffen wir oft auf die Hauswinkelspinne und auf die verwandte Große Winkelspinne. Im Herbst, spätestens wenn der Winter sich ankündigt*, zieht es die heimischen Krabbeltiere dann oft in Häuser und Wohnungen. Laut des Naturschutzbundes Deutschland (Nabu) hoffen die Achtbeiner darauf, in einer stillen Zimmerecke mit fetter Beute den Winter zu überstehen. Warum Insekten und Spinnen im Herbst ins Warme wollen, erklärt auch 24garten.de*.

Also keine bösen Absichten - für viele Menschen ist der Ekelfaktor aber doch zu groß, wenn eine Spinne an der Wand lang läuft. Wer die Krabbeltiere loswerden will, sollte nicht zum Buch oder Staubsauger greifen. Ein Glas und ein Stück Papier helfen wunderbar dabei, Spinnen einzufangen und rauszubringen.

Auch wenn es der ein oder andere nicht hören möchte: Spinnen sind verdammt nützlich für die Natur. Laut Nabu haben sie als Jäger von Insekten und Kleintieren eine bedeutende Funktion in der Natur als Regulator.

Spinnen aus dem Haus vertreiben: Diese Tipps sollen helfen

Im besten Fall versucht man, die Tiere von Beginn an daran zu hindern, ins Haus zu kommen. Fliegengitter halten nicht nur im Sommer Fliegen und Wespen draußen, sondern können auch Spinnen daran hindern, durch Fenster und Türen reinzukommen.

Die Winkelspinne ist wohl die häufigste Spinnenart in unseren Wohnungen und Häusern.

Ein anderer Tipp ist zum Beispiel eine Duftbarriere aus getrocknetem Lavendel und Minze zu schaffen und ans Fenster zu hängen. Auch ein Duftspray aus Wasser, Eukalyptusöl oder Pfefferminzöl und zwei Tropfen Spülmittel soll helfen. Im Handel gibt es auch extra Ultraschall-Stecker für die Steckdose.

Ob jedoch solche Maßnahmen wirklich helfen, wird von Experten bezweifelt. Vor allem beim Ultraschall-Stecker zeigen sich Käufer im Internet wenig begeistert. Auf der anderen Seite sprechen manche Kunden von großen Erfolgen.

Auch bei sogenannten Anti-Spinnen-Sprays ist Vorsicht geboten. Laut Hersteller sollen die Sprays verhindern, dass sich Spinnen an eingesprühten Gegenständen und Flächen niederlassen. Dass das wirklich effektiv ist, ist umstritten. Töten sollte man die Spinnen auf keinen Fall mit den Sprays. Es handelt sich oft um pure Chemie, die sehr vorsichtig und dosiert eingesetzt werden sollte. *wa.de und 24garten.de sind ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Uwe Anspach / dpa

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