Fünf Monate ohne Bewährung

Leistungen erschlichen! Frau muss mehrere Monate ins Gefängnis

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Vor den Behörden verschwieg sie nicht nur eine Arbeitsstelle, sie legte sogar falsche Dokumente vor.

Das Amtsgericht Heilbronn hat eine 62-jährige Frau zu einer Freiheitsstrafe von fünf Monaten ohne Bewährung verurteilt, da sie sich über einen Zeitraum von vier Monaten Arbeitslosengeld II in Höhe von insgesamt 1.850 Euro vom Jobcenter erschlichen hat.

Ermittlungen des Hauptzollamts Heilbronn ergaben, dass die im Leistungsbezug stehende Frau eine Arbeitsstelle auf geringfügiger Basis angenommen hatte und gegenüber dem Jobcenter nicht mit "offenen Karten" spielte. Ihr durch Mehrarbeit - oder besser gesagt: Überstunden - höheres monatliches Einkommen hatte sie dem Amt verschwiegen. Zudem legte sie der Behörde sogar falsche Einkommensbescheinigungen vor. Dadurch erhielt sie staatliche Leistungen, auf die sie keinen Anspruch hatte.

Da die Frau in der Vergangenheit beim Heilbronner Amtsgericht mehrfach strafrechtlich in Erscheinung getreten war, kam für sie eine Bewährungsstrafe nicht mehr in Betracht. Außerdem muss die Frau die zu Unrecht erlangten Sozialleistungen zurückzahlen.

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