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Schüsse in Heilbronn: Warum wir von einer „aktiven Gefahrenlage“ sprechen

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Von: Markus Merz

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Die Heilbronner Innenstadt war am Donnerstagabend aufgrund eines Großeinsatzes der Polizei nach Schüssen weiträumig abgesperrt.
Die Heilbronner Innenstadt war am Donnerstagabend aufgrund eines Großeinsatzes der Polizei nach Schüssen am Sülmertor weiträumig abgesperrt. © 7aktuell.de | CV

In Heilbronn sorgt ein 34-jähriger Mann am Donnerstagabend für einen Großeinsatz der Polizei. Gefahr habe letztlich keine bestanden. Warum wir trotzdem von einer „aktiven Gefahrenlage“ berichtet haben.

Drei Stunden herrschte am Donnerstagabend so etwas wie Ausnahmezustand in der Heilbronner Innenstadt. Rund um die Gerberstraße war ein größerer Bereich von der Polizei vollständig abgesperrt. Zuvor waren von mehreren Anwohnern und Zeugen Schüsse gemeldet worden. Diese kamen letztlich zwar aus einer Schreckschusswaffe, dennoch war lange nicht klar, inwieweit der 34-Jährige Schütze gefährlich sein könnte (alle Hintergründe und was wir bisher wissen, lesen Sie hier).

Schon während des Einsatzes kommunizierte die Polizei auf Nachfrage von echo24.de, dass für die Bevölkerung keine größere Gefahr ausgehe. Dennoch berichteten auch wir (unter anderem in unserer Live-Übertragung auf Facebook) lange von einer „aktiven Gefahrenlage“. Aber warum?

Warum in Heilbronn eine „aktive Gefahrenlage“ herrschte, aber keine Gefahr für die Bevölkerung bestand

Zum einen war anfangs keinesfalls klar, um welche Art Waffe es sich handelt. Zumal auch die Polizei rund um den Tatort immer wieder gegenüber echo24.de von einer „aktiven Gefahrenlage, die noch nicht vorüber sei“, gesprochen hatte. Nicht umsonst durften Anwohner stundenlang nicht in ihre Wohnungen oder Häuser. Nicht umsonst wurde es kurz hektisch, als ein Anwohner plötzlich doch gemütlich durch die Gerberstraße von Heilbronn schlenderte.

Letztlich können alle Beteiligten froh sein, dass der Täter „nur“ mit einer Schreckschusswaffe hantierte. Die Videos, die auch bei Social Media kursieren, zeigen aber deutlich, warum der Großeinsatz der Polizei zu jeder Sekunde gerechtfertigt war. Ebenso wie die Bezeichnung „aktive Gefahrenlage“. Auch wenn letztlich in Heilbronn keine tatsächliche Gefahr von dem Mann ausgegangen war. Zum Glück.

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