Rosen- und Kunsthandwerkermarkt

Hier gibt's das wohl schönste "Unkraut" der Region

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Der Rosen- und Kunsthandwerkermarkt lockt nicht nur Gartenfreunde nach Heilbronn.
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Der Rosen- und Kunsthandwerkermarkt lockt nicht nur Gartenfreunde nach Heilbronn.

"Für dich soll's rote Rosen regnen", sang die Knef. Oder gelbe. Oder rosafarbene. Oder hellrosa mit dunkelroten Spitzen. Alles ist möglich, wenn man seinen Blick über den Rosenmarkt schweifen lässt, der am Wochenende rund um Soleo und Eisstadion in Heilbronn stattfindet.

94 Aussteller bieten blühende Pflanzen, bezaubernde Deko, Leckereien, Schmuck, Kleider und, und, und. Da hat sogar der Wettergott ein Einsehen und lässt am Samstag die Schleusen dicht. Die Rose hat viele Liebhaber und wer sich ihr besonders verbunden fühlt, der tritt vielleicht der Gesellschaft Deutscher Rosenfreunde bei, deren Freundeskreis auch in Heilbronn-Hohenlohe eine Gruppe hat.

Hier gibt's das wohl schönste "Unkraut" der Region

Auch sie haben am Wochenende einen Stand. "Wir beraten, geben auch Schnittkurse", erklärt Edith Schneider. Rosen und ihre Begleitpflanzen sind das Steckenpferd des Freundeskreises. An sich sei die Rose ja wie Unkraut, wachse immer weiter. "Aber wenn man will, dass sie schön blüht, muss man schon was tun." Verblühtes und altes Holz abschneiden etwa.

So etwas weiß Resi Heinold aus Öhringen-Ohrnberg längst. "Ich kaufe hier jedes Jahr eine Rose, mein Mann sagt schon, wir haben langsam keinen Platz mehr im Garten", sagt sie lachend. Auch Carola Spengler aus Obersulm-Affaltrach und Yvonne Fischer aus Lehrensteinsfeld sind bei jedem Rosenmarkt dabei. "Die Auswahl ist groß, vor allem die Deko ist immer so schön", schwärmt Fischer. Deswegen lassen sie sich auch gerne inspirieren und würden auch nie ohne was nach Hause gehen.

Was mitkommt, das steht bei Inge Grabert und ihrem Mann Martin aus Bretzfeld-Waldbach schon fest. Der Rosenstock, der auf dem Einkaufszettel stand, ist bereits eingetütet. "Eine edle Farbe", sagt Inge Grabert und zeigt auf das Orange, das außen ins Rosa geht. Zorica Babacan schaut sich derweil noch um. "Ich suche eine schöne duftende Rose, das ist gar nicht so einfach."

Rose kann ja eigentlich jeder, wie wäre es denn stattdessen mal mit einer fleischfressenden Pflanze? Die züchtet Mathias Maier aus Leidenschaft. "Die haben mich schon in meiner Kindheit fasziniert, auch weil die Natur hier auf den Kopf gestellt wird – Pflanze frisst Tier statt umgekehrt", erklärt der Ludwigsburger und rät zu Sonnentau oder Fettkraut als perfekte Biowaffe gegen Fruchtfliegen in der Küche. Oder vielleicht doch lieber einen Sonnenhut, giftig türkisen Fruchtaufstrich oder eine Metallskulptur für den Garten? Die Auswahl fällt schon schwer. Auch am morgigen Sonntag wieder. Dann geht der Rosenmarkt, nach dem Schluss heute um 20 Uhr, von 11 bis 18 Uhr weiter.

Von Stefanie Pfäffle

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