Schnäppchen-Jäger waren happy!

Bei der Fundsachen-Auktion wird ordentlich geboten und überboten!

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So krasse Schnäppchen wie bei der Fundsachen-Versteigerung im Heilbronner Rathaus gibt es nicht mal beim Sommerschlussverkauf!

Ein Notebook mit Zubehör, ein teures Tablet, ein hochwertiger Milchaufschäumer. Dazu braucht es aber auch nur einen Schussel - und die Wertgegenstände sind weg. Wer kennt das nicht: Wir lassen unsere Einkaufstüten liegen, vergessen das Handy im Zug, oder verlieren das geliebte Kuscheltier. Doch was für den einen ein Verlust ist, bereitet dem anderen oftmals eine Freude.

Nein, von Dieben ist hier nicht die Rede. Ganz im Gegenteil: Wenn ein ehrlicher Finder einen Gegenstand im Fundbüro abgibt, der Eigentümer diesen aber innerhalb einer bestimmten Zeit nicht wieder abholt, wird er versteigert. Das bedeutet, dass das Heilbronner Bürgeramt die Sachen auf ihren Wert schätzen lässt und sie dann für einen geringen Preis in einer großen Auktion verkauft.

Am Donnerstag kamen im technischen Rathaus mehr als 75 Gegenstände unter den Hammer. Darunter alles, was man sich nur vorstellen kann. Denn: Schusselige Menschen verlieren wirklich ALLES! Angefangen bei Inline-Skates über Handys, Notebooks Tablets bis hin zum Gehstock freuten sich die Bieter über so einige Gegenstände. Allerdings nur, wenn die Sparfüchse auch Bargeld dabei hatten.

Besuchen Sie gerne Auktionen?

Eine Neuerung dieses Jahr: Auch Gutscheine wurden versteigert. Deshalb betonte Silke Körner vom Bürgeramt Heilbronn: "Es muss mindestens der Betrag des Gutscheins geboten werden. Schließlich möchte die Stadt auch keine Miese machen."

Und es wurde geboten und überboten! Logisch, bei den Ausgangspreisen. Inline-Skates inklusive Schützern wurden für zwei Euro, ein Fujitsu-Notebook für fünf Euro und ein Samsung Tablet für 25 Euro angeboten! "Zum Ersten, zum Zweiten, uuund zum Dritten!"

Was gibt es seltsamerweise echt häufig? Damenunterwäsche! Körner: "Es gibt immer wieder Damenunterwäsche. Warum Frauen diese kaufen und sie dann liegen lassen, ist mir auch nicht klar." Am Schluss bleibt fast kein Gegenstand unversteigert - und kaum ein Geldbeutel ist am Ende der Versteigerung noch voll.

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