Automat manipuliert

Prozess: Getränkehändler trickst sich zu tausenden Euro Pfand

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Der Angeklagte manipulierte die Pfandrückgabe, konnte dadurch dieselbe Flasche immer wieder abgeben. Der Schaden ist riesig!

Einen spektakulären Fall von Pfandbetrug verhandelt am Donnerstag das Amtsgericht Heilbronn. Vor Gericht steht ein Getränkehändler, der durch einen manipulierten Getränkeautomaten mehrere tausend Euro verdiente. Der 23-jährige Angeklagte soll die Pfandrückgabe dabei so manipuliert haben, dass die eingeworfene Flasche zwar abgerechnet, aber hinten unversehrt wieder herauskam, wie der SWR berichtet. 

Er habe eine Flasche so 52.000 Mal in den Automaten stecken können. Die Schadenssumme beläuft sich laut Anklage demnach auf 13.000 Euro. Laut Experten sei es aber kein Einzelfall. Jährlich entstehen durch diese und ähnliche kriminelle Tricks Schäden in Millionenhöhe.

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