Gestanden und entschuldigt

Ein Jahr Bewährung: Urteil zu Kindesmissbrauch gefallen

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Der Prozess fand im Amtsgericht Heilbronn statt.
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Im Fall des sexuellen Missbrauchs von Kindern im Heilbronner Schwimmbad ist ein Urteil gefallen. 

Im Prozess gegen einen 20-Jährigen wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern gibt es ein Urteil! Im Heilbronner Amtsgericht legte der Angeklagte ein Geständnis ab und wurde zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt und ihm des Weiteren für diese Dauer den Zugang zu Schwimmbädern oder einer Sauna verboten. 

Während die Staatsanwaltschaft auf eine Freiheitsstrafe pochte, wollte die Verteidigung erzieherische Maßnahmen erreichen. Das Gericht nahm die Entschuldigung, das Geständnis und die gute Sozialprognose als Grundlage für die Entscheidung.

Der junge Asylbewerber hatte innerhalb eines Jahres den Hauptschulabschluss gemacht und einen Ausbildungsvertrag im Hotelgewerbe erhalten. Ob er die Ausbildung nach diesem Urteil antreten kann, hängt von der Ausländerbehörde ab.

Was war passiert? Im Heilbronner Stadtbad Soleo wurde zunächst die 21-Jährige zum Opfer von unsittlichen Berührungen, anschließend soll der Angeklagte aus Afghanistan die beiden minderjährigen Mädchen unter Wasser begrapscht haben. Die Anklage lautete auf sexuellen Missbrauch von Kindern - nun also die Verurteilung.

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