Urteil gefallen

Tod am Sprungturm: Kein Knast für Angeklagte 

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Der Prozess wurde am Amtsgericht Heilbronn verhandelt. 
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Das Urteil ist gefallen. Die Angeklagten im Prozess um den Tod eines Schwimmers im Bad Wimpfener Freibad müssen nicht ins Gefängnis.

Im Prozess um den Tod eines Schwimmers im Freibad von Bad Wimpfen sind die Angeklagten wegen fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungs- und zu Geldstrafen verurteilt worden. Das teilte das Amtsgericht Heilbronn am Montag mit. Demnach erhielt der Betreiber des Bads eine Strafe von elf Monaten Haft auf Bewährung, er muss zudem je 2000 Euro an die Frau und an die Eltern des Toten zahlen. Der zweite Angeklagte, ein Bademeister, wurde zu 120 Tagessätzen à 30 Euro verurteilt.

Ein Badegast war 2015 im Freibad in Bad Wimpfen kopfüber vom 7,50-Meter-Brett gesprungen und beim Aufprall im Wasser mit einem 35-jährigen Mann zusammengestoßen. Dieser war kurz zuvor von der Fünf-Meter-Plattform gesprungen und tauchte gerade auf. Er starb einen Tag später an Kopfverletzungen. Der Turm hat die Besonderheit, dass die insgesamt vier Sprungbretter übereinander und nicht wie üblich leicht versetzt am Sprungturm befestigt sind.

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