Alles andere als witzig

Teurer "Spaß"! Polizei zu angeblichem Überfall gerufen

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Symbolbild.
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Vor Ort finden die Beamten weder Täter noch Opfer - dafür wenig später einen bekannten "Scherzkeks".

Mit Telefonstreichen hat der Anruf eines Heilbronners überhaupt nichts mehr zu tun. Er verständigte die Polizei wegen eines angeblichen Überfalls - den es gar nicht gegeben hatte.

Der zunächst Unbekannte rief über den Notruf 110 beim Führungs- und Lagezentrum des Heilbronner Polizeipräsidiums an und meldete einen Überfall auf zwei Männer auf der Rosenbergbrücke.

Die Polizei rückte mit vier Streifen an, die jedoch keinen Überfallenen und auch keinen Täter antreffen konnten. Über die registrierte Telefonnummer des Anrufers kamen die Beamten dann auf den 29-Jährigen.

Dieser gab an, sein Kumpel habe den Notruf abgegeben. Ein Überfall habe nicht stattgefunden. Gegen den polizeibekannten Wohnsitzlosen wird nun wegen des Missbrauchs von Notrufen ermittelt und es wird geprüft, welche Kosten des Polizeieinsatzes ihm auferlegt werden können.

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