Im Heilbronner Wertwiesenpark

Prügelei mit Polizei! 25-Jähriger außer Rand und Band

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Im Heilbronner Wertwiesenpark gab es eine Schlägerei. Als die Polizei kam, ging die Geschichte erst richtig los.

Auf massive Gewaltbereitschaft trafen Polizisten bei einem Einsatz am Montagabend im Heilbronner Wertwiesenpark. Es begann relativ "normal": Gegen 21 Uhr wurde die Polizei verständigt, da es in der Nähe des Kiosks zu einer Schlägerei gekommen sei. Beim Eintreffen der Streife war diese noch im Gange, weshalb die Beamten die beiden Kontrahenten voneinander trennten. Soweit, so gut - dann wurde es übel: Einer der beteiligten jungen Männer, ein offenbar unter Alkohol- oder Drogeneinwirkung stehender 25-Jähriger, ging daraufhin sofort mit Faustschlägen auf die Polizisten los. 

Er wich kurz zurück, ergriff einen faustgroßen Stein und warf diesen mit voller Kraft in Richtung eines 41-jährigen Beamten. Dieser konnte sich zum Glück noch ducken, sodass ihn der Stein verfehlte, jedoch im Streifenwagen einschlug und diesen beschädigte. Der Schaden wird auf etwa 1.000 Euro geschätzt. Ende der Geschichte? Nö, denn der 25-Jährige griff die Polizisten erneut an und versuchte sie mit Fäusten zu traktieren, weshalb die Beamten einen Schlagstock zur Verteidigung einsetzen mussten. 

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Der 41-jährige Polizist bekam bei einem darauffolgenden Angriff einen Faustschlag mit voller Wucht ab und wurde verletzt. Während es der Streife gelang, den gewalttätigen Mann festzuhalten, kam eine weitere Streife ihren Kollegen zu Hilfe, sodass dem 25-Jährigen schließlich die Handschließen angelegt werden konnten. Reichte aber ebenfalls noch noch nicht: Aufgrund weiterer Angriffe, mussten ihm zudem die Beine fixiert werden, damit er nicht weiter nach den Beamten treten konnte. 

Der 25-Jährige wurde verletzt und musste nach medizinischer Erstversorgung einer Rettungswagenbesatzung vor Ort ins Krankenhaus gebracht werden. Eine ärztliche Versorgung konnte dort, aufgrund der fortwährenden Aggressivität des Mannes, nur mit angebrachten Handschließen und Beinfesseln durchgeführt werden. Der 25-Jährige musste zunächst zur Beobachtung im Krankenhaus bleiben, konnte zwischenzeitlich aber wieder entlassen werden. 

Während der gesamten Dauer des Einsatzes beleidigte und bedrohte der Mann die eingesetzten Polizisten sowie die Besatzung des Rettungswagens massiv. Da der Verdacht bestand, dass der Angreifer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht, musste er eine Blutprobe abgeben. Ein Strafverfahren gegen den 25-Jährigen wurde eingeleitet.

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