Bundesland reduziert stark

Unfallstatistik für die Region Heilbronn: Weniger Unfälle, aber mehr Tote!

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Die Unfallstatistik 2018 ist raus. Das Polizeipräsidium Heilbronn bilanziert.

Weniger Verkehrsunfälle, aber mehr Tote! Das Polizeipräsidium Heilbronn hat die neuesten Verkehrsunfall-Statistiken veröffentlicht. Darin heißt es, dass bei der Gesamtzahl der Verkehrsunfälle ein leichter Rückgang bemerkbar ist, aber dafür die Unfälle mit Personenschaden sowie die Zahl der Verkehrstoten spürbar angestiegen ist. 

Unfallstatistik 2018: Mehr Personenschäden und Verkehrstote im Bereich Heilbronn

Im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Heilbronn gab es im vergangenen Jahr 25.722 Unfälle, die aufgenommen wurde. Das sind 0,7 Prozent weniger als zuvor. Top! Aber: Insgesamt 49 Menschen verloren ihr Leben. Das sind sechs Menschen mehr als im Jahr zuvor. Auch die Anzahl der Schwer- (734) und Leichtverletzten (2859) ist gestiegen. 

Von den 49 im Jahr 2018 Getöteten im Bereich des Polizeipräsidiums Heilbronn waren 19 Pkw-Fahrer, vier Lkw-Fahrer, elf Motorradfahrer, zwei Leichtkraftradfahrer, ein Fahrer einer Zugmaschine, zwei Fahrradfahrer, ein Pedelec-Fahrer, ein Fahrer eines Krankenfahrstuhls, drei Fußgänger und fünf Mitfahrer betroffen.

Viele Tote hatten bei Unfällen keinen Gurt um

Übrigens: Neun der 49 Getöteten hatten keinen Sicherheitsgurt angelegt, alle drei getöteten Radfahrer trugen keinen Fahrradhelm. Wiederholt zeigt sich, dass die sogenannten schwächeren beziehungsweise nicht geschützten Verkehrsteilnehmer einem erhöhten Risiko ausgesetzt sind, im Straßenverkehr schwer zu verunglücken.

Weniger Unfälle in Baden-Württemberg in 2018

In Baden-Württemberg ist die Zahl der Verkehrstoten im vergangenen Jahr stärker zurückgegangen als in den anderen Bundesländern. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes vom Mittwoch starben von Januar bis November 2018 auf den Straßen im Südwesten 440 Menschen und damit 18 weniger als im Vorjahreszeitraum. In absoluten Zahlen betrachtet sei das bundesweit der stärkste Rückgang, gefolgt von Nordrhein-Westfalen (minus 16).

Deutschlandweit kamen den vorläufigen Ergebnissen zufolge 3265 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben - eine Steigerung um 2,7 Prozent. Ursachen werden von der Statistik nicht erfasst.

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