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Polizei Heilbronn: Wollten Beamte Daten aus der Luca-App missbrauchen?

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Von: Anna-Maureen Bremer

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Mehrere Gesundheitsämter in Baden-Württemberg haben Anfragen der Polizei abgelehnt, in denen es um erfasste Daten aus der Luca-App ging. Auch in Heilbronn.

Datenschützer dürften bei dieser Meldung hellhörig werden. Wie der SWR berichtet, haben in Baden-Württemberg mehrere Polizeistellen versucht, Daten aus der Luca-App zu nutzen.

Auch die Heilbronner Polizei wollte Daten aus der Luca-App nutzen

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In den Kreisen Breisgau-Hochschwarzwald, Rhein-Neckar und Heilbronn habe die Polizei dem Bericht zufolge bei den zuständigen Gesundheitsämtern angefragt. Die Weitergabe der in der App erfassten Daten an Dritte ist allerdings nicht legal. Beim SWR heißt es: „Die Polizei in Heilbronn bestätigte eine entsprechende Anfrage im Dezember. Man habe sich erkundigt, ob man für die Suche nach einem Dieb auf verschlüsselte Kontaktdaten zurückgreifen könne, teilte ein Sprecher mit. Konkret ging es um einen Diebstahl in der Schmuckabteilung eines Einzelhandelsgeschäfts.“

Heilbronn: Daten aus Luca-App darf die Polizei nicht nutzen

Wer schon empört nach Luft schnappt, darf durchatmen: „Der Polizeisprecher betonte aber, die Beamtin habe lediglich mit dem Gesundheitsamt des Landratsamtes Heilbronn die „rechtlichen Möglichkeiten der Nutzung von Daten der Luca-App-Daten erörtert“. Da man schnell festgestellt habe, dass dies rechtlich nicht möglich sei, habe sich die Anfrage mit dem kurzen Telefonat erledigt, so der Sprecher.“

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