Parkgebühren an der Neckarhalde

Gast-Einbußen für Kaffeebucht und Co.?

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Parkplatz Neckarhalde jetzt mit Parkscheinautomat
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Parken an der Neckarhalde kostet seit dieser Woche Bares. Nur den Freibadgästen wird das Geld zurückerstattet.

Ka-Ching: Erst parken, dann blechen! Das gilt seit dieser Woche an der Heilbronner Neckarhalde. Betroffen vom Zahlzwang sind derzeit 37 Parkplätze, die sich direkt vorm Eingang des Schwimmparadieses befinden. "Wir sehen das als notwendige Maßnahme, damit die Parklücken unseren Gäste zur Verfügung stehen", erklärt Bäder-Chefin Ursula Stiefken. Denn: Mitarbeiter von ansässigen Firmen hätten sich oft einen Parkplatz gekrallt, der dann für die Bade-Besucher wegfiel.

Der Clou: Für alle Badegäste gibt's die gezahlte Kohle zurück, für alle anderen Parker nicht. Stiefken: "Am Wochenende sind die Plätze ja nicht kostenpflichtig, sodass jeder sie nutzen kann. Wer eben unter der Woche hier parken möchte, aber kein Gast bei uns ist, muss für diese 37 Plätze zahlen oder außerhalb parken."

Ob die ehemals kostenlosen Parkmöglichkeiten jetzt auch für Gast-Einbußen in der benachbarten Gastronomie geführt haben, verrät Jochen Wieland von der Kaffeebucht in Heilbronn: "Genau das Gegenteil ist der Fall. Da die ganzen Mitarbeiter der Firmen nicht mehr auf den Parkplätzen parken, gibt es meist noch einen freien Parkplatz - und zu teuer ist das Parken dort ja auch nicht."

20 Cent werden für eine halbe Stunde Parkzeit berechnet, die scheinbar auch die Gäste vom Bootsverleih gerne hinblättern: "Keine einzige Kundenbeschwerde haben wir wegen wegfallenden Parkmöglichkeiten erhalten", erklärt Rainer Bayer vom Neckarboot in Heilbronn.

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