Mittlerweile 12 Beamte freigestellt

Mitarbeiter aus Heilbronner JVA wegen möglicher Volksverhetzung suspendiert

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Symbolbild.
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Hitlerbilder und Hakenkreuze auf Handys gefunden. 

Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts auf Volksverhetzung sind weitere Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt (JVA) Heilbronn vom Dienst suspendiert worden. Ein Sprecher des Justizministeriums bestätigte am Freitag Angaben der Heilbronner Stimme, wonach in der vergangenen Woche drei JVA-Beamte vom Dienst freigestellt wurden.

Der Tatverdacht hat sich Justizkreisen zufolge im Zuge der bereits seit dem Sommer laufenden Ermittlungen gegen Beschäftigte der Heilbronner JVA ergeben. Damit seien mittlerweile zwölf Angestellte freigestellt, ein weiterer sitze in U-Haft, berichtet die Stimme.

Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen, Drogenlieferungen und Hitlerbilder

Ihren Angaben zufolge liegt ein Anfangsverdacht vor, wonach die drei Männer im Alter zwischen 28 und 43 Jahren unter anderem in Whatsapp-Nachrichten Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen verwendet haben sollen. Im Zuge der Strafermittlungen waren im Sommer bereits ein Beamter verhaftet und weitere Bedienstete suspendiert worden. Unter anderem sollen sie Häftlingen gegen Bezahlung Drogen geliefert haben. Zudem fanden sich auf Handys Hitlerbilder und Hakenkreuze.

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