Am Freitag erscheint "Second to None"

Das SpiteFuel-Debüt rockt alles nieder

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Noch bevor die Melodic-Metaller Songs auf dem Markt haben, gibt es einen krassen Hype um die Heilbronner.

Seit einem Jahr geht es nur noch bäm-bäm-bäm. "Was wir erleben, ist ein kreativer Rausch - unfassbar!", sagt Stefan Zörner. Denn Anfang 2016 ist der Knoten geplatzt: In Zörners bisheriger Heavy-Rock-Band Strangelet lief's nicht mehr, obwohl der Erfolg da war. Es gab sogar Auftritte in Asien. Ähnlich lief's bei Zörners Kumpels von Devil's Darling: Aus Rocklust wurde Spielfrust. Beide Gruppen lösten sich auf. Und die fünf Musiker aus beiden Bands, die noch Bock hatten, formierten sich neu. Zu SpiteFuel

Sänger Zörner erklärt: "Vor einem Jahr haben wir uns gegründet. Der Plan: metallischer klingen als unsere bisherigen Bands." Ambitionen gab's auch gleich von Beginn an: "Wir hatten noch keinen Song, aber schon gleich das Ziel, in diesem Frühjahr unser Debüt rauszuhauen." Und am Freitag erscheint das Album "Second to None". Mit elf Nummern, die grooven wie Sau. Und Melodien, die einem auch nach Tagen nicht mehr aus dem Kopf gehen.

Das SpiteFuel-Debüt rockt alles nieder

Die Platte ist wie eine Trotzreaktion. Zörner: "Alle fünf haben wir jetzt Megabock, wieder loszurocken. Die Arbeiten am Album im Proberaum in Ilsfeld-Auenstein haben gerade mal drei Monate gedauert. Täglich entstanden neue Ideen." Schon jetzt gibt's elf Nummern fürs Zweitwerk. Und dann ging's im vergangenen Herbst ins Gernhart Studio nach Troisdorf in Nordrhein-Westfalen. Hier haben schon Tankard und Destruction aufgenommen.

Sensationell: Noch bevor SpiteFuel überhaupt Songs in vernünftiger Qualität veröffentlicht haben, entsteht ein Hype um die fünf Melodic-Metaller aus dem Heilbronner Raum, den sich Zörner selbst nicht erklären kann: "Wir bekamen internationale Festivalanfragen. Am Anfang hatten wir mehr SpiteFuel-Shirts als Songs auf dem Markt - und die Klamotten gehen weg wie geschnitten Brot."

Und weil die Nummern rund um Liebe, Religion und das Musikgeschäft so eingängig sind, stehen auch immer viele Frauen im Publikum. "Unsere weiblichen Hardcore-Fans reisen uns auf Konzerte hinterher. Vor der Bühne gehen die immer mächtig ab - und sie nennen sich SpiteGirls."

Wie gefällt euch die Musik von SpiteFuel?

Doch Musik ist nicht die einzige Spielwiese des 44-jährigen Zörner: Am nächsten Freitag erscheint neben dem Debüt-Album von SpiteFuel auch sein erster Roman: "Lyssea". Ebenfalls beim Label MDD Records in Nordheim. "Inhaltlich geht es um den Weltengänger Chris, der zwischen der uns bekannten Realität und einem Fantasy-Reich voller Geheimnisse, Zauber und kurioser Wesen hin und her wechselt. Und irgendwann muss er sich entscheiden. Eine zentrale Rolle dabei: die Titelfigur Lyssea. Eine Frau, die Chris in der Fantasy-Welt kennenlernt.

Kurios: Die Story des Romans basiert nahezu komplett auf Träumen von Stefan Zörner. "Über mehrere Nächte hinweg bin ich immer wieder in diese phantastische Welt zurückgekehrt, habe wieder die Figuren getroffen und die Story weitergesponnen." Und auch Teile seiner Liedtexte und Melodien erträumt der Sänger. "Ich hab' immer was dabei, um spontane Ideen festzuhalten. Sei es klassisch mit Stift und Papier oder eben mit dem Smartphone."

Die Vorab-Besprechungen zum Album und zum Roman sind schon jetzt ein Traum. Und für die folgende SpiteFuel-CD und das nächste Buch führt Zörner beide Welten - Musik und Fantasy-Story - vielleicht sogar zusammen. Dann wird auch er zum Weltengänger - wie sein Romanheld Chris.

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