Ex-Boxweltmeister beim Finale von 1.250 Jahre Neckargartach

Meister der Motivation: Henry Maske im Redblue

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Ohne die richtige Unterstützung schafft es keiner an die Weltspitze.

Sieger stehen da auf, wo Verlierer liegen bleiben. Denn Erfolg ist alles, nur kein Zufall. Wer verkörpert das besser als Henry Maske, Ex-Boxweltmeister, Olympiasieger, Bambi- und Goldene-Kamera-Gewinner sowie Träger des Bundesverdienstkreuzes?

Unter dem Motto "Sport trifft Wirtschaft", als Finale der 1.250-Jahre-Neckargartach-Veranstaltungsreihe, erzählt der 53-Jährige am Mittwoch im Heilbronner Redblue Anekdoten aus seinem Leben. Die sind aber weit mehr als bloße Selbstbeweihräucherung. Schließlich lassen sie eine klare Linie erkennen, die, wenn man sie durchzieht, zum Erfolg führen kann. Ganz egal, ob im Leistungssport, der Wirtschaft oder in allen sonstigen Bereichen des Lebens. 

Meister der Motivation: Henry Maske im Redblue

Sein erstes großes Turnier hat Maske im Alter von 17 Jahren verloren. Und dann ist die Selbstreflexion gestartet. Maske: "Ich musste mich fragen: 'Ist meine Motivation stark genug? Ist das Boxen das, was ich will?'" Das Ergebnis ist bekannt. Maske: "Wer Erfolg will, der muss auch durch die Schinderei." Und wenn man sich für einen Weg entschieden hat, dann heißt es: durchziehen - bis zum Ziel!

Aber: Auch der Begabteste schafft es ohne die richtigen Partner unmöglich an die Spitze. Nach einer Stunde kurzweiligem Maske-Monolog erweitert sich das Podium um regionale Größen aus Sport und Wirtschaft. Dreh- und Angelpunkt der Diskussion: Wie können diese beiden Bereiche optimal voneinander profitieren? Maske: "Wer weltklasse sein will, braucht auch weltklasse Unterstützung. Geld allein ist zwar keine Garantie, aber ohne Geld: keine Chance!" 

Wie motiviert ihr euch?

Aber auch abseits von Profiwettkämpfen kann man den Sport nicht überschätzen. Gerd Chrzanowski, Sponsoringleiter von Lidl und Kaufland, betont: "Sport ist wichtig zur Mitarbeitergewinnung." Ohne Sportvereine und Veranstaltungen für die ganze Familie am Wochenende wäre die Region in Sachen Freizeitgestaltung ganz schön arm. Nur logisch, dass sich der Lebensmittelhändler im Sponsoring engagiert. Ähnlich sieht es auch Kim Roether, Vorstandsvorsitzender Intersport Deutschland: "Es gibt nie genug Sportmöglichkeiten."

In Heilbronn betreiben 30.000 Menschen in 66 Vereinen Sport. "Jedes Jahr investiert die Stadt vier Millionen Euro in den Sport - gut angelegte Ausgaben für die Zukunft", erklärt Heilbronns Oberbürgermeister Harry Mergel. Denn nur mit einer funktionierenden Grundstruktur lassen sich auch Spitzenleute in der Region halten. Eduard Popp, Weltklasse-Ringer der Red Devils Heilbronn: "Ich habe mich ganz bewusst dafür entschieden, in Heilbronn zu bleiben und nicht an einen Olympiastützpunkt zu wechseln."

Beim Publikum kommen Vortrag und Diskussion super an: "Henry Maske hat tolle Motivationsimpulse gegeben. Die lassen sich gut aufs ganze Leben übertragen. Und ein Spitzenmann wie Popp, den muss die regionale Wirtschaft einfach unterstützen", sagt Gerhard Friz aus Heilbronn-Neckargartach. Und auch Niklas und sein Vater Steffen Matusik aus Flein gehen zufrieden nach Hause. "Es ist toll, wenn man mal live hört, wie es ein Top-Sportler wie Maske so weit gebracht hat", sagt Steffen Matusik.

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