Mit "Der Nächste, bitte" am 17. Mai in Heilbronn

Lisa Feller: So sieht sie den Weltfrauentag

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Autorin, Moderatorin, Comedian: Lisa Feller ist ein wahrer Tausendsassa.
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Die Komikerin spricht bei uns über den perfekten Mann, Humor und den richtigen Umgang mit Stress

Seit Kurzem moderiert sie unter anderem die ARD-Kabarettshow "Ladies Night", gerade erschien ihr Buch "Mir geht’s gut, nur meine Brüste lassen sich hängen" und dazu ist Lisa Feller auch noch auf Tour.

Am Freitag, 17. Mai, ist die Komikerin mit ihrem Programm "Der Nächste, bitte" um 20 Uhr in Heilbronn "Unter der Pyramide" zu Gast. Mit echo24.de sprach die 42-Jährige über Geschlechterunterschiede, optimalen Umgang mit Stress-Situationen und Ideen von der Fleischtheke.

Am 8. März war der "Weltfrauentag". Was können Frauen besser als Männer?
Lisa Feller: Ich denke, es sollte gar nicht so sehr darum gehen, Unterschiede und Grenzen zu ziehen. Männer und Frauen sollen einfach bestmöglich ihr Ding machen. Ich finde auch, dass der 8. März viel eher 'Gleichstellungstag' heißen sollte.

Lisa Feller bewahrt sich auch unter Stress ihren Humor.

Was halten Sie von der #MeToo-Debatte und Frauenquoten?
Da empfehle ich mein neues Buch, da steht alles dazu drin. Grundsätzlich finde ich es wichtig, dass darüber geredet wird und dass auf diesen Themen ein gewisser Fokus liegt.

Comedian Lisa Feller: Lachen hilft immer

Wie bewahrt man sich als eine alleinerziehende Mutter zwischen Selbstoptimierungswahn und langweiligen Elternabenden den Humor?
Ich bin glücklicherweise ein Mensch, der mit Humor aufs Leben blickt. Humor rettet Situationen – gerade dann, wenn es kurz vor dem Eskalieren ist. Lachen hilft immer! Ich finde einfach , dass man viel zu selten miteinander lacht.

Waren Sie auch als Kind schon so, dass Sie Situationen mit Witz aufgelockert haben?
Meine Mutter sagt ja. Ein Stück weit ist das sicher schon Veranlagung. Aber die Grundlage für das, was ich immer auf der Bühne mache, ist ganz einfach: üben, üben, üben.

Lisa Feller: Der Traummann muss einfach nur perfekt sein

Wo sind die Unterschiede zwischen Ihrem aktuellen Buch und Ihrem Bühnenprogramm?
Im Buch kann ich tiefer und detaillierter auf die Geschichten eingehen. Das Grundthema ist dasselbe: Ich schaue auf den Alltag. Ich liebe es, Menschen zu beobachten. Sogar an der Fleischtheke kann da Kurioses passieren.

Gibt es in Sachen Humor Geschlechterunterschiede?
Generell merke ich, dass alle an den witzigen Stellen lachen. Spitzen und Pointen sind entweder gut – oder eben nicht. Wobei: Stammtischwitze funktionieren bei Männern tatsächlich besser als bei Frauen.

Wie muss denn der richtige Mann sein, damit die Frau nicht gleich – getreu Ihres Bühnenprogramms 'Der Nächste, bitte', ruft?
Im Prinzip muss er nur perfekt sein. Sonst nichts. Und zuhören sollte er, das ist ganz wichtig. Als Frau will man den Mann möglichst individuell – aber eigentlich sollte er ganz normal sein.

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