Soforthilfe in Millionenhöhe

Lidl/Kaufland: Millionenspende an Hochwasser-Regionen

Brücke über die Ahr
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Die Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm spendet Millionen an Opfer der Hochwasser-Katastrophen in Deutschland. (Symbolbild)
  • Christina Rosenberger
    VonChristina Rosenberger
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Schwarz-Gruppe spendet Millionen, um Hochwasser-Opfern in Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zu helfen.

„Wir erleben eine der größten Katastrophen, die Deutschland jemals zu verkraften hatte“ - mit diesen Worten gibt die Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm bekannt, 10 Millionen Euro an die Aktion Deutschland Hilft zu spenden. Nach den Tragödien in der vergangenen Woche in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz sind tausende Menschen in ihrer Existenz bedroht - viele haben geliebte Menschen verloren. Deshalb will der Konzern, zu dem auch Lidl und Kaufland gehören, als „eines der größten Wirtschaftsunternehmen des Landes“ Verantwortung zeigen.

„Unser Beileid gilt den Betroffenen und ihren Angehörigen, unsere Gedanken und Wünsche sind bei denen, die nach wie vor in Unsicherheit ausharren und um ihr Leben, um ihr Hab und Gut kämpfen“, heißt es in einer Mitteilung der Schwarz-Gruppe vom Montag (19. Juli). Außerdem drückt das Neckarsulmer Unternehmen seine „Wertschätzung und Bewunderung“ für all jene aus, die Tag und Nacht in den Hochwassergebieten im Einsatz sind und sich unter widrigsten Umständen für in Not Geratene einsetzen.

Schwarz-Gruppe: Millionenspende für Hochwassergebiete - „Verantwortung gerecht werden“

Bei den schlimmen Überschwemmungen vergangene Woche haben über 150 Menschen ihr Leben verloren. Auch aus Baden-Württemberg sind Helfer von DRK und THW in die Unglücksregionen gefahren, um den Betroffenen bei der Suche von Vermissten, Sicherung von Gefahrenstellen und Aufräumarbeiten zu helfen. Beispielsweise sind DRK-Rettungskräfte aus Heilbronn im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz im Einsatz.

All diesen selbstlosen Helfern, aber auch der Polizei, der Feuerwehr oder der Bundeswehr dankt die Schwarz-Gruppe. Die Hilfskräfte bräuchten, so die Mitteilung, um helfen zu können, die Unterstützung der Solidargemeinschaft - sei es durch Sachspenden oder Geldspenden. Die Aktion Deutschland Hilft hat die Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm nach eigenen Angaben deshalb als Spendenempfänger ausgewählt, weil so „schnell dort Hilfe geleistet werden kann, wo sie momentan am dringendsten benötigt wird.

In der vergangenen Woche haben hauptsächlich in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz - aber auch in Baden-Württemberg schlimme Unwetter gewütet und unfassbare Zerstörung hinterlassen. Als Mit-Verursacher dieser schweren Naturkatastrophen sehen viele Meteorologen den Klimawandel. Viele Regionen, wie Stuttgart, haben mittlerweile Maßnahmen eingeleitet, um schlimme Unwetterschäden in Zukunft zu verringern - außerdem will das Land Baden-Württemberg eine Warn-App für Sturzfluten auf den Markt bringen.

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