Strenge Maßnahmen für Ungeimpfte

Regel-Hammer und Ausgangssperre im Landkreis Heilbronn ab Mittwoch

Coronavirus - Ausgangsbeschränkungen
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Auch im Landkreis Heilbronn gelten aufgrund der hohen Inzidenzen künftig für Ungeimpfte Ausgangssperren.
  • Lisa Klein
    VonLisa Klein
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Im Landkreis Heilbronn gelten ab Mittwoch (24. November) aufgrund der hohen Inzidenzen strenge Corona-Regeln für Ungeimpfte – darunter auch eine Ausgangssperre.

In Baden-Württemberg gilt seit Mittwoch (24. November) eine neue Corona-Verordnung mit strengeren Regeln für Ungeimpfte und nicht-genesene Personen. Zudem tritt aufgrund der hohen Corona-Zahlen in Baden-Württemberg landesweit die Alarmstufe II in Kraft. Diese hat auch Auswirkungen auf den Landkreis Heilbronn.

Nach der neuen Corona-Verordnung gelten in Stadt- und Landkreisen, wenn „während der geltenden Alarmstufe II die 7-Tage-Inzidenz an zwei aufeinanderfolgenden Tagen über 500 liegt“ Ausgangssperren für Ungeimpfte. Zudem werden nicht-immunisierte Personen weitestgehend vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen.

Ausgangssperre im Landkreis Heilbronn: Regel-Hammer für Ungeimpfte

Nachdem die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis am zweiten Tage in Folge den Wert von 500 überschritten hat, gelten ab Mittwoch, den 24. November 2021, schärfere Regeln für nicht-immunisierte Personen im Landkreis, wie das Landratsamt in einer Pressemitteilung verkündet. Sollte die Inzidenz an fünf aufeinanderfolgenden Tagen unter 500 liegen, können diese Maßnahmen wieder aufgehoben werden.  

Ab sofort gilt für Nichtgeimpfte und Nichtgenesene eine nächtliche Ausgangsbeschränkung von 21 bis 5 Uhr. Ausnahmen gelten bei Vorliegen triftiger Gründe, unter anderem Berufsausübung, Besuch von Ehegatten oder Lebenspartnern und Spazierengehen/körperliche Bewegung allein im Freien. Im Einzelhandel gilt grundsätzlich 2G, die einzige Ausnahme sind Geschäfte zur Grundversorgung.

Landkreis Heilbronn: 2G-Plus und Ausgangssperren greifen

Zudem gibt es aufgrund der Alarmstufe II in verschiedenen Bereichen nun die 2G-Plus-Regel. Durch diese Regelung müssen Geimpfte und Genesene bei Veranstaltungen und in Diskotheken sowie für bestimmte körpernahe Dienstleistungen einen negativen Schnelltest oder PCR-Test vorlegen. Für den Friseurbesuch bleibt es allerdings bei 3G, nicht immunisierte Personen benötigen dabei allerdings einen PCR-Test. In der Gastronomie beispielsweise bleibt die 2G-Regel für Innenbereiche bestehen.

In Baden-Württemberg gibt es momentan zahlreiche Corona-Hotspots, welche eine 7-Tage-Inzidenz von über 500 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner an zwei aufeinanderfolgenden Tagen aufweisen. Auch der Hohenlohekreis und der Stadtkreis Heilbronn sind betroffen.

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