Fall fürs Landgericht Heilbronn

Baby kurz nach Geburt erstickt: 30-Jährige vor Gericht

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Ein Schild des Landgerichts Heilbronn. Foto: Lino Mirgeler/Archiv
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Warum soll eine 30-Jährige ihr Baby kurz nach der Geburt erstickt haben? Die Antwort sucht das Landgericht Heilbronn ab nächster Woche.

Weil sie ihr Baby kurz nach der Geburt erstickt haben soll, muss sich eine 30-Jährige aus Steinheim an der Murr von nächster Woche an vor Gericht verantworten. Die Anklage gegen sie vor dem Landgericht Heilbronn lautet auf Totschlag. Verhandelt wird von nächsten Dienstag  an. Die Mutter soll ihren unmittelbar zuvor geborenen Sohn am 17. Februar 2017 in ihrer Wohnung erstickt haben. 

Die Schwurgerichtskammer hat 14 Zeugen und zwei Sachverständige vorgeladen und zunächst fünf Verhandlungstage bis zum 26. Juli angesetzt. Wann das Urteil fällt, steht noch nicht fest.

Weitere Details zur Tat und deren Ablauf, zur Angeklagten selbst und zu den Hintergründen waren weder von der Polizei noch von der Staatsanwaltschaft oder vom Landgericht vorab zu erfahren. Viele Fragen würden sich erst im Laufe der Verhandlung klären - oder gar nicht, hieß es. Offenbar geriet die Frau erst nach einer Weile ins Visier der Justiz, nachdem ihr totes Baby gerichtsmedizinisch untersucht worden war.

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