Schutz vor Diebstählen

Dreiste Langfinger beklauen immer wieder Heilbronner Krankenhaus-Patienten

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Die SLK-Klinik am Gesundbrunnen in Heilbronn.
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Es ist eine Schreckensvorstellung: Man liegt als Patient in der Klinik und wird dort auch noch bestohlen. Leider müssen Kranke diese Erfahrung immer wieder machen – auch in den SLK-Kliniken. Diese hat deshalb einen wichtigen Tipp.

Eine Umfrage brachte unlängst erschreckende Fakten auf den Tisch: In deutschen Krankenhäusern wird gestohlen, was nicht niet- und nagelfest ist. Der jährliche Schaden geht in die Millionen. Eine leidvolle Erfahrung, die auch in den Heilbronner SLK-Kliniken gemacht werden muss, wie es auf Nachfrage von echo24.de heißt.

So erklärt die Klinik: "Verlustmeldungen von Sachgegenständen seitens der Patienten gibt es bei den SLK-Kliniken immer wieder. Oft lässt sich nicht abschließend klären, ob es sich um Diebstahl handelt oder eine andere Ursache vorliegt. Die Verlustmeldungen umfassen neben Bargeld und Schmuck auch Kleidungsstücke." Genaue Zahlen zu den Diebstählen werden allerdings nicht verraten. 

Diebe in SLK-Kliniken: Pflegepersonal warnt vor Mitnahme von Wertsachen

Eine ärgerliche Sache, wenn man nur kurz aus dem Zimmer oder bei einer Behandlung ist – und plötzlich fehlen wichtige Dinge. Um die Schäden möglichst gering zu halten, informiert das Pflegepersonal in den Heilbronner SLK-Kliniken ihre Patienten immer, "Sachgegenstände nicht unbeaufsichtigt zu lassen, sondern diese am besten in den Patientenzimmern wegzuschließen. Zudem raten wir, vorsichtshalber gar keine Wertgegenstände ins Klinikum mitzunehmen."

Doch was tun, wenn doch etwas weggekommen ist? Hier gibt es wenig Spielraum: "Jeder Diebstahl wird zur Anzeige gebracht", betonen die SLK-Kliniken. Zurück bringt dies die gestohlenen Gegenstände allerdings nicht. Daher gilt wohl auch hier: Vorsorge ist die beste Medizin gegen Diebstähle.

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