Auch Gewitter möglich

Kommt am Wochenende der Super-Sommer?

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Das Thermometer klettert Richtung 30 Grad.

Das unbeständige Wetter der vergangenen Tage setzt sich weiter fort. Ein weiteres Hochdruckgebiet überquert das Nordmeer und liegt am Donnerstag über Skandinavien. Gleichzeitig können Tiefdruckgebiete von Süd und Süd-West unser Wetter bestimmen. Somit wird es in den kommenden Tagen mit 23 bis 26 Grad zwar sommerlich warm, nachmittags und abends aber eben auch gewittrig. Die Tiefausläufer sorgen nämlich dafür, dass feucht-warme Luft zu uns strömt.

Heißes Wochenende steht uns bevor

Zum Wochenende entsteht über dem Mittelmeer eine Hochdruckbrücke, mit der sommerliche Wärme zu uns geführt wird. Aktuell berechnet das GFS am Sonntag nahe 30 Grad. Allerdings muss man dazu sagen, dass es sich dabei um keine stabile Hochdrucklage handelt. Zur kommenden Woche prägen weitere Tiefdruckgebiete unser Wetter und sorgen für kräftige Gewitter mit örtlicher Unwettergefahr.

Was bedeutet labile Luft und wie entstehen Gewitter?

Durch unterschiedlichen Temperaturen in der Höhe bis zum Boden kann Luft besser aufsteigen, da Luftpakete wärmer sind als die eigentliche Umgebungsluft. Warme Luft steigt auf, wie zum Beispiel bei einem Heißluftballon. Steigt nun das Luftpaket (Wasserdampf) in die Höhe auf, kühlt es sich ab und kondensiert zu Wassertropfen. Bei Kondensation (Wasserdampf wird flüssig) wird außerdem Energie Frei gesetzt. 

Das bedeutet, dass die Wolke höher und höher steigt. Da nun der Luftdruck in der Höhe immer weiter absinkt, wird die Luft weiter kühler und erreicht irgendwann die Nullgradgrenze. Dort angelangt, bilden sich in der Wolke Schnee und Graupelteilchen sowie Eiskristalle. Schnee und Graupelteilchen sind negativ geladen, während Eiskristalle positiv geladen sind. Reiben sich die beiden nun aneinander, wird eine Spannung freigesetzt, die wir als Blitz wahrnehmen.

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