Kolumne: "Angerichtet"

Diese acht einfachen Freibad-Regeln werden nie befolgt

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Symbolbild.
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Eigentlich sind sie selbstverständlich. Und trotzdem halten sich die wenigsten dran. Bei genauerer Betrachtung irgendwie ziemlich eklig.

Schwimmen ist gesund. Es ist generationsübergreifend. Es macht viel Spaß – besonders im Sommer im Freibad. ABER: Eine Stunde im übervollen Becken kann auch schnell zur Zerreißprobe mutieren! Dann nämlich, wenn die Sonne nicht nur dafür sorgt, dass der Sprung ins kühle Nass eine wahre Erfrischung ist sondern versehentlich auch einige Köpfe zu Brei kocht. Dabei könnte es so einfach sein! Hier ein paar winzige Regeln für den Freibadgebrauch, die sich eigentlich von selbst erklären – und die trotzdem nur die wenigsten beachten:

1. Makeup, Parfüm, After-Shave und Co. mögen anderswo sinnvoll sein. Künstliche Wimpern zu verschlucken ist aber genauso unlustig, wie eine Wolke 4711 bei der Kraulatmung zu inhalieren.

Badespaß: Gehen Sie lieber ins Freibad oder an den Baggersee?

2. Der Hinweis „einziehen lassen“ auf jeder Sonnenmilchflasche hat seinen Sinn. Die cremig-weiße Schmierschicht auf der Wasseroberfläche weniger – die schützt nicht einmal vor Sonnenbrand.

3. Duschen. Auch wenn das kalte Wasser unangenehm ist. Spätestens jetzt können Makeup-Reste verschwinden. Außerdem gibt’s den positiven Effekt: Unbeheiztes Freibadwasser erscheint nach der kalten Dusche deutlich wärmer.

4. Schwimmerbahnen sind – richtig! – für Schwimmer da. So toll es auch ist, dass ältere Damen und Herren regemäßig sportlich aktiv sind, die Kopf-über-Wasser-Tratscher sind auf den Bahnen leider nur im Weg. Vor allem, wenn „die Haare nicht nass werden dürfen“ und der lila Lippenstift nicht verrutschen soll.

5. Gleiches gilt auch für die behaarten Waden junger Männer. Ja, es sieht sexy aus, am Beckenrand mit der RayBan auf der Nase und dem Gesicht zur Sonne gereckt zu sitzen. Aber: Jedes Bein verliert an Attraktivität, wenn man versehentlich davor geschwommen ist, weil wegen der Sonnencreme die Sicht vernebelt war.

6. Mädels! Kann ja sein, dass Bond-Girls mit perfekter Wet-Look-Frisur aus Pools steigen. Aber bitte: Zöpfe sehen auch schön aus. Und die Wahrscheinlichkeit auf der Hälfte der Bahn bereits einen Haarwust als Schwimmhautersatz zwischen den Fingern hängen zu haben, sinkt auch.

7. Kalte Pommes rot-weiß gehören ebenso wenig auf die Liegewiese wie ausgedrückte Zigarettenstummel. Beides ist, einmal ahnungslos zwischen die Zehen geschoben, wirklich widerlich.

8. Freibad-Toiletten sind einfach immer pitschnass und dreckig. Badeschlappen wären DIE Lösung. Gründlich abtrocken auch. Falls beides aus unerfindlichen Gründen nicht möglich ist, unbedingt die Fußpilz-Prophylaxe starten.

Na dann, fröhliches Planschen!

Na dann: Fröhliches Planschen!

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