Kolumne: Angerichtet

Auf diese nervigen Fahrgäste müssen Sie im Fernbus vorbereitet sein

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Symbolbild.
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Es gibt sie auf fast jeder Busreise. Die nervigen Fahrgäste. Die ärgern nicht nur den Busfahrer.

Ja, Reisen mit dem Fernbus sind günstig. In der Regel deutlich günstiger als mit der Bahn. Wer Zeit hat und Geld sparen will, greift gerne auf Flixbus und Co. zurück. Doch der Kontakt mit anderen Fahrgästen ist deutlich enger - und das kann auf den langen Strecken schnell zur Zerreißprobe werden. Sind Sie auf diese nervigen Fahrgäste vorbereitet?

Der Dauer-Laberer

Schon beim Einsteigen spekuliert der Dauer-Laberer auf einen Platz in der ersten Reihe. Dann verwickelt er den Busfahrer in ein Gespräch. Doch das ist nur der Vorwand um lautstark auch alle anderen Fahrgäste an seiner Lebensgeschichte teilhaben zu lassen. Besonders schlimm in Kombination mit gesprächigen Busfahrern, die das selbe tun.

Die Schnarchnase

Die Schnarchnase kann immer und überall schlafen, sorgt aber dafür, dass das sonst niemand tut. Nach zwei Minuten Fahrzeit ist sie eingeschlafen und wenige Sekunden später sägt sie schon was das Zeug hält. In allen denkbaren Tonlagen!

Der Stuhltreter

Okay, dieser Typ Fahrgast ist erst fünf oder sechs Jahre alt und hat ein bisschen Rücksicht verdient. Denn eigentlich ist gar nicht der Kleine nach zehn Stunden Fahrt an dem Rückenleiden des Vordermanns Schuld. Denn: Neben ihm sitzt meist ein Erwachsener, der das Treten lieber hinnimmt, als sich selbst mit dem Kind zu beschäftigen.

Der Pausen-Raucher

Inzwischen planen die großen Busunternehmen zum Teil Fahrerwechsel ein, um die Reisezeit möglichst kurz zu halten. Davon hält der Pausen-Raucher gar nichts. Er dehnt an jedem Halt die obligatorischen fünf Minuten auf zehn aus, um noch eine zweite Kippe auf Zug zu inhalieren.

Die Instagram-Touristin

Cheeeeese! Sie hat schon den Bus von außen und die Ladeflächen von innen fotografiert. Das nächste Opfer sind Sie. Denn die Instagram-Touristin fotografiert natürlich zunächst die anderen Fahrgäste - "so fancy", bevor anschließend jedes Autobahndreieck - "amazing" und alle Raststätten - so irgendwas - an der Reihe sind.

Der Lunchboxer

Belegte Brote, Kekse, Gemüsesticks - auch auf kurzen Fahrten ist der Lunchboxer bestens ausgestattet. Immer mit dabei: Irgendetwas stark riechendes. Das schmatzt der Lunchboxer dann stundenlang aus der Tupperdose vor sich hin.

Der Multitasking-Busfahrer

Er ist zwar der Chef im Ring und kein Fahrgast, trotzdem: Auch der Busfahrer kann anstrengend sein. Dann nämlich, wenn er sich weniger auf die Straße, als vielmehr auf Urlaubsbilder auf dem IPad konzentriert. Geht meistens einher mit 34 "Ähms" in den Durchsagen und starker Verspätung am Ankunftsort.

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