Weniger Geld für sichere Arbeitsplätze: 

Knorr-Werk Heilbronn: Einigung in Sicht - letzte Zustimmung fehlt noch

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Der Knorr-Traditions- und Gründungsstandort Heilbronn wird noch mindestens zehn Jahre bestehen bleiben.
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Ist der Streit um das Knorr-Werk in Heilbronn bald Geschichte? Bis zum 19. Februar haben die Gewerkschaftsmitglieder Zeit, um über einen neuen Haustarifvertrag zu entscheiden. Im Kern geht es um eine geringere Lohnsteigerung. Dafür soll es aber eine Standort-Garantie geben. 

  • Am 21. Oktober wurden die Mitarbeiter von Knorr in Heilbronn über eine mögliche Schließung informiert.
  • Neues Entgelttarifsystem wird eingeführt.
  • Gewerkschaftsmitglieder stimmen über neuen Haustarifvertrag ab.

Knorr-Werk Heilbronn: Im Herbst stand es nicht gut um den Standort

Update vom 10. Februar: Rückblick Herbst 2019: Fast 700 Knorr-Mitarbeiter müssen um ihren Arbeitsplatz bangen. Grund: Der Mutterkonzern der Knorr-Werke, Unilever, stellt den Standort in Heilbronn auf den Prüfstand. Daraufhin macht die Belegschaft mobil. Es gibt Protestaktionensowie eine Petition mit tausenden von Unterschriften.

Auch Oberbürgermeister Harry Mergel sowie Abgeordnete aus Land- und Bundestag melden sich zu Wort. "Knorr gehöre zu Heilbronn" - Das ist die Message an die Konzernspitze. Jetzt wurde offenbar ein Kompromiss gefunden - vorausgesetzt die Gewerkschaftsmitglieder stimmen zu.

Knorr-Werk Heilbronn: Weniger Geld für sichere Arbeitsplätze

Weniger Geld, dafür aber sichere Arbeitsplätze für die Knorr-Mitarbeiter bis ins Jahr 2030 - das ist der Deal, den der Betriebsrat und die Gewerkschaft NGG mit den Arbeitgebervertretern vereinbart hat. Jetzt sind die Gewerkschaftsmitglieder am Zug. Die können jetzt

bis zum 19. Februar über den Handel abstimmen.

Konkret geht es um fünf Prozent weniger Lohnsteigerung, das berichtet der SWR in Berufung auf Betriebsratsangaben. Knappfünf Prozent weniger Lohnsteigerung als im Flächentarifvertrag der Branche vereinbart, dafür aber eine Bestandsgarantie bis 2030. Ob es dazu kommt? Der Ball liegt jetzt erst mal bei den Gewerkschaftsmitgliedern.

Heilbronner Knorr-Werk bleibt: Werden bald sogar noch mehr Trockenprodukte produziert?

Update vom 30. Januar, 14.30 Uhr: Nach den Verhandlungen sollte der ein oder andere Knorr-Mitarbeiter in Heilbronn wieder aufatmen können. Das Knorr-Werk am Traditions- und Gründungsstandort soll bestehen bleiben - für die nächten zehn Jahre

Und: Unilever möchte in das Knorr-Werk in Heilbronn investieren und es zu einer sogenannten Grundlastfabrik umstrukturieren. So sollen mehr Trockenprodukte wie Tütensuppen, Brühwürfel und Soßenpulver produziert werden. 

Doch entgültig stehen die Pläne noch nicht fest! Denn die Mitglieder der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) müssen erst darüber abstimmen. Und auch die Geschäftsführung muss das Ganze noch genehmigen. Der Betriebsrat zeigt sich jedoch jetzt schon zuversichtlich, berichtet swr.de.

Zehn-Jahres-Garantie - Knorr-Werk in Heilbronn bleibt! 

Update, 30. Januar 8 Uhr: Das Knorr-Werk in Heilbronn bleibt! Zumindest für die nächsten zehn Jahre. Das haben die Gewerkschaft und der Betriebsrat erstritten. In den konstruktiven, aber harten Verhandlungen ist ein Paket herausgekommen, das für alle Beteiligten annehmbar sein sollte. Unter anderem geht es darin um die Einführung eines modernisierten Entgelttarifsystems, das im Wesentlichen bereits vor einigen Jahren vereinbart wurde, jedoch keine Umsetzung fand. Im September 2019 hatte Kaufland Knorr-Produkte, sowie alle zu Unilever gehörenden Marken aus dem Sortiment genommen - das soll sich jetzt wieder ändern.

Knorr-Standort Heilbronn: Modernisiertes Entgelttarifsystem!

In der Vereinbarung heißt es, dass die etwas niedrigeren Löhne für neue Mitarbeiter sofort gelten, ohne dass bereits im Werk und in der Logistik Beschäftigte weniger bekommen. Kleiner Negativpunkt: Die Lohnsteigerungen in den kommenden Jahren werden geringer ausfallen. Auch werden variable Prämien in Zukunft nicht mehr gezahlt und Zulagen verändert. Das Positive: Urlaubs- und Weihnachtsgeld werden nicht angetastet.

Bis die Einigung vollendet ist, dauert es noch ein paar Wochen. Vermutet wird, dass Ende Februar die Unterschriften vorliegen. Fazit: Es ist sicher nicht alles optimal, aber vor allem die zehn Jahre Sicherheit sind letztendlich ein wertvolles Gut. 

Zukunftspläne für Knorr Heilbronn sollen heute bei Betriebsversammlung präsentiert werden

Update vom 29. Januar: Die Zukunft des Heilbronner Knorr-Werks - ein Thema, dass nicht nur die Mitarbeiter, sondern die ganze Region bewegt. Der Grund: Knorr hat in Heilbronn eine lange Tradition. In der letzten Woche fanden am Dienstag und Mittwoch wichtige Tarif-Verhandlungen statt. Heute könnten die Mitarbeiter endlich Gewissheit über ihre Zukunft erhalten.

Denn: Laut Gewerkschaft sollen die Mitarbeiter am heutigen Mittwoch auf einer Betriebsversammlung über die Zukunftspläne für den Knorr-Standort Heilbronn informiert werden. Wie der SWR berichtet, wurde ein Lohnverzicht der etwa 700 Angestellten im Vorfeld nicht ausgeschlossen worden. Alles für das Ziel, die Arbeitsplätze im Heilbronner Knorr-Werk erhalten zu können.

Heilbronn: Betriebsversammlung bei Knorr am Mittwoch - Ergebnisse werden präsentiert

Update vom 28. Januar, 11.10 Uhr: Am vergangenen Dienstag und Mittwoch fanden die Tarif-Verhandlungen bei Knorr statt. Im Vorfeld hatte der Mutterkonzern Unilever eine günstigere Produktion im Knorr-Werk in Heilbronn gefordert. 

Laut Gewerkschaft sollen die Mitarbeiter am Mittwoch auf einer Betriebsversammlung über die zukünftigen Pläne für den Standort Heilbronn informiert werden, berichtet swr.de.

Heilbronn: Knorr-Werk vor dem Aus - Verhandlungen laufen

Update 21. Januar: Das Knorr-Werk in Heilbronn steht vor dem Aus. Im Oktober 2019 wurde eine mögliche Schließung verkündet. In der Vergangenheit hatte der Mutterkonzern Unilever gefordert, dass das Werk 20 Prozent günstiger produziert. Auch ein Lohnverzicht der knapp 700 Mitarbeiter wird dabei nicht ausgeschlossen, berichtet swr.de. Die Verhandlungspartner bezeichnen dies als "Verlangsamung der Lohnentwicklung". Das soll bewirken, dass das Werk und die Arbeitsplätze bis 2030 erhalten bleiben. 

Eine Lösung könnte zudem sein: Trockenprodukte aus anderen Teilen Europas nach Heilbronn zu verlagern. Das Heilbronner Knorr-Werk ist mit 80.000 Tonnen das größte der fünf Werke, das Trockenware produziert. Nach Meinung der Verhandlungspartner könnte die Zahl sogar auf 90.000 Tonnen steigen, wie zu Hochzeiten des Konzerns. Ein größere Menge soll eine günstigere Produktion bewirken. Zudem müsste dann auch noch in die Automatisierung investiert werden. Die Verhandlungen sollen am Dienstag und Mittwoch stattfinden.

Heilbronn: Knorr soll bleiben - großer Andrang bei Protestmarsch

Update 16. November: "Wir sind Knorr" und "Mensch vor Marge" - das sind nur zwei der plakativen Sprüche, die beim Protestmarsch am Samstag in Heilbronn zu lesen sind. Für den Erhalt des Unilever-Werks in Heilbronn demonstrierten viele Mitarbeiter. Auch Oberbürgermeister Harry Mergel zeigte sich solidarisch und lief mit. 

Mit dem Protestmarsch durch Heilbronn sollte ein deutliches Zeichen gesetzt werden, dass die Stadt hinter den rund 600 Mitarbeitern steht, die seit Ende Oktober um ihre Zukunft bangen. Mergel selbst hatte zuletzt mehrfach die Bedeutung von Knorr in Heilbronn betont. 

Knorr in Heilbronn vor dem Aus? Stadt und Mitarbeiter demonstrieren gegen Schließung

Für die Demonstration stand zeitweise auch der Verkehr auf der Allee in Heilbronn still, wie ein auf Facebook veröffentlichtes Video zeigt.

Bei einer weiteren Kundgebung auf dem Kiliansplatz sollten erneut Unterschriften für den Erhalt des Werks gesammelt werden. Die Gewerkschaft NGG Region Heilbronn hat hierzu auch bereits in einer Online-Petition aufgerufen.

Unilever droht mit Knorr-Schließung: Stadt Heilbronn zeigt sich solidarisch

Bei einer Betriebsversammlung am 21. Oktober waren die Mitarbeiter von Knorr auf eine mögliche Schließung des Werks in Heilbronn hingewiesen worden. Unilever fordert eine höhere Gewinnspanne, die nur durch ein innovatives Konzept erzielt werden könne.

Betriebsrat, Gewerkschaften und auch die Stadt wollen diesen Ansatz nicht einfach hinnehmen. "Verlangen Sie keine Kostenreduzierung auf dem Rücken der Beschäftigten!", lautet daher die klare Botschaft zum Protestmarsch in Heilbronn. 

"Ach wenn das doch was nützt", kommentiert eine Facebook-Userin die Demonstration auf Facebook. "Ich wünsche es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von ganzem Herzen." Und wie ihr dürfte es vielen Heilbronnern gehen.

Nach möglichem Aus für Knorr in Heilbronn: Protest-Marsch am Samstag - Verkehrseinschränkungen möglich

Update 15. November: Am Samstag, 16. November, ist in Heilbronn ein Knorr-Demonstrationszug geplant. Heilbronner haben dabei die Möglichkeit, als Zeichen der Solidarität an dem Protest-Marsch teilzunehmen. Nach der Kundgebung um 10 starten die Demonstranten um 10.30 am Tor 1 des Unilever-Werks in der Knorrstraße, berichtet stimme.de

Gemeinsam laufen sie bis zum Kiliansplatz, an dem es eine weitere Kundgebung um 11.30 Uhr geben wird. Erwartet werden Oberbürgermeister Harry Mergel, sowie Knorr-Betriebsratschef Thilo Fischer, NGG-Landeschef Uwe Hildebrandt und DBG-Landesbezirksvorsitzender Martin Kunzmann. Zudem sollen bei der Veranstaltung weitere Unterschriften für den Erhalt des Standorts gesammelt werden. 

+++ Update 25. Oktober +++ Mitarbeiter protestieren - Betriebsrat will eine Schließung unbedingt verhindern

Am Montag, 21. Oktober, verkündete der Produktions- und Logistikchef Marc Engel bei einer Belegschaftsversammlung im Knorr-Werk Heilbronn, dass es für den Standort nur eine Chance gibt, wenn die Kostenstruktur "radikal umgebaut" wird. Vier Tage später, am Donnerstag, kamen hunderte Mitarbeiter bei der außerordentlichen Betriebsversammlung zusammen und protestierten vor den Toren des Knorr-Werks in Heilbronn. Immer wieder riefen sie "Wir sind Knorr!", berichtet stimme.de.

Schon in der Vergangenheit wurde der Standort mehrmals verkleinert. Droht nun das endgültige Aus für das seit 1884 bestehende Knorr-Werk in Heilbronn? Werkleiter Hans-Josef Ingelmann hat die Hoffnung noch nicht verloren und möchte für den Erhalt des Werks kämpfen. Er wolle nicht der Werksleiter sein, der die Fabrik schließen muss. Da stehe er auf der Seite von Heilbronn, sagte er gestern Nachmittag. 

Heilbronner Knorr-Werk: Management wird scharf kritisiert - es fehlt an Innovation

Der Betriebsratschef Thilo Fischer kritisierte, dass das "armselige Management" nun der Belegschaft den Schwarzen Peter zuspielen wolle. Auch was die Innovation angeht, herrsche seit 1986 Stillstand. Seiner Meinung nach solle das Unternehmen das Werk besser auslasten, um damit die Wirtschaftlichkeit zu verbessern. 

Es wäre jetzt auch an der Zeit Investitionen in neue Technologien und Produkte zu tätigen. Auch Fischer will nicht kampflos aufgeben. Er drohte, wenn es darum gehe billiger zu werden, sich mit allen Mitteln wehren zu wollen.

Wie nun gemeldet wurde, will die Supermarktkette Kaufland aus Neckarsulm zukünftig wieder Knorr-Produkte ins Angebot nehmen. Kaufland hatte aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Knorr-Mutterkonzern Unilever im vergangenen Jahr Knorr-Ware aus den Regalen verbannt.

+++ Update vom 24. Oktober, 17.15 Uhr +++ Heilbronns OB Harry Mergel zeigt sich solidarisch 

Bei der Betriebsversammlung am Donnerstagnachmittag im Heilbronner Knorr-Werk war auch Oberbürgermeister Harry Mergel vor Ort. Er äußerte Verständnis für die Enttäuschung und die Wut der Beschäftigten und die Hoffnung auf ein stabiles Zukunftsmodell für den Standort. Mergel: "Unser Wunsch und unser Ziel ist die Erhaltung der Heilbronner Traditionsfirma und die langfristige Sicherung der Arbeitsplätze auf dem Knorr-Areal." Dabei appellierte Mergel an die Entscheidungsträger von Unilever, sich bei den anstehenden Gesprächen auf die Vorschläge der Belegschaft einzulassen. Mergel: "Es gibt gute Argumente für unsere Stadt und diesen Standort – der wichtigste ist eine treue und motivierte Belegschaft."

+++ Update vom 24. Oktober +++ Aus für Heilbronner Knorr-Werk? Betriebsversammlung am Nachmittag geplant

Am Donnerstagnachmittag möchten sich der Betriebsrat und die Mitarbeiter zu einer außerordentlichen Betriebsversammlung im Knorr-Werk versammeln. Der Knorr-Betriebsrat äußerte sich gegenüber swr.de, dass alle Kollegen, auch die aus der Nachtschicht bei der Versammlung erwartet werden. 

Auch der Heilbronner Oberbürgermeister Harry Mergel möchte daran teilnehmen und die Bedeutung des Unternehmens für Heilbronn thematisieren. Die Versammlung soll am Tor drei starten. Treffpunkt der Mitarbeiter ist dabei das Knorr-Werksgelände. Die Redner sollen außerhalb des Geländes stehen. 

Knorr-Werk Heilbronn: Wie kann eine Schließung verhindert werden?

Die Knorr-Mitarbeiter aus Heilbronn fürchten um ihre Arbeitsplätze - und das zurecht. Denn ein neues Konzept muss her. Sonst droht eine Schließung: "Ein solches Konzept ist nötig, da sich der Standort mit einer zu hohen Kostenstruktur bei gleichzeitig rückläufigen Volumina konfrontiert sieht", erklärt Unilever-Pressesprecher Konstantin Bark gegenüber echo24.de.

Doch was müsste passieren, damit das Knorr-Werk in Heilbronn bestehen bleibt? Bark: "Ziel ist es, einen radikalen Wandel herbeizuführen und dem Standort so einen Platz im Unilever Werkverbund zu sichern. An einem solchen Konzept soll jetzt mit Hochdruck gearbeitet werden." 

+++ Update vom 22. Oktober +++ Aus für Knorr-Werk in Heilbronn? 600 Mitarbeiter fürchten um Arbeitsplätze

Nach der gestrigen Belegschaftsversammlung im Heilbronner Knorr-Werk bangen nun rund 600 Menschen um ihre Arbeitsplätze. Die Mitarbeiter wurden am Montag, 21. Oktober über eine mögliche Schließung des Standorts informiert. 

Der Betriebsrat möchte das aber nicht so leicht hinnehmen und für den Unilever-Standort in Heilbronn kämpfen. "Es war unglaublich. Ich habe so etwas selten erlebt, dass eine Belegschaft wirklich emotional ergriffen ist, spontan aufsteht und minutenlang skandiert: 'Wir sind Knorr!' Es ist mit jeder Faser zu spüren, dass die Menschen hier nicht nur einen Job haben, sondern mit Leib und Seele Knorrianer sind", sagte Hermann Soggeberg vom Unilever Konzernbetriebsrats gegenüber dem SWR.

Knorr-Heilbronn:  Kann man die Schließung des Unilever-Standorts noch verhindern?

Auch Oberbürgermeister Harry Mergel äußerte sich nach den schlechten Neuigkeiten auf SWR-Nachfrage: "Knorr gehört zu Heilbronn wie die Kilianskirche oder das Rathaus, gefühlt zumindest. Und natürlich trifft uns diese Nachricht auch emotional." Mergel gehe davon aus, dass noch diese Woche eine Betriebsversammlung stattfindet, berichtet der SWR weiter. "Da würde ich, wenn es gewünscht ist, auch die Sicht der Stadt Heilbronn vortragen."

Doch kann man den Standort Heilbronn überhaupt noch retten, nachdem dieser in der Vergangenheit immer wieder verkleinert wurde? Zum jetzigen Zeitpunkt ist das unklar. Jetzt heißt es für alle, vor allem für die Mitarbeiter, abwarten. Eine endgültige  Entscheidung soll aber Anfang 2020 fallen.

Knorr-Werk Heilbronn: Schlechte Nachrichten nach Belegschaftsversammlung?

Erstmeldung 21. Oktober: Keine genauen Details zur heutigen Belegschaftsversammlung, unbestätigte Gerüchte und eine angespannte Stimmung - das ist die aktuelle Lage im Heilbronner Knorr-Werk. Bereits das Forschungs- und Entwicklungszentrum wurde dieses Jahr von Heilbronn in die Niederlande verlegt - rund 220 Mitarbeiter waren von dieser Umstrukturierung betroffen. Auch in der Vergangenheit war der Unilever-Standort wiederholt verkleinert worden, weitere Kürzungen und Verlagerungen bereits 2018 angekündigt. Das lässt die Zukunftsängste der Mitarbeiter wachsen.

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Knorr Heilbronn: Mit Unsicherheit in die Belegschaftsversammlung am Unilever-Standort

Wie der SWR berichtet, sind für die Belegschaftsversammlung am heutigen Montag bisher noch keine Details bekannt. Aber: Auch der Logistikchef von Unilever soll die Knorr-Mitarbeiter informieren - wie der SWR weiter erklärt, seien aber auch dies Gerüchte und noch nicht bestätigt. Zwar wurde von Unilever-Seite wiederholt betont, dass der Standort in Heilbronn wichtig sei. Trotzdem: Der Betriebsrat schaut sorgenvoll in die Zukunft.

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