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Klo-Häuschen mitten auf der Rosenbergbrücke: Was hinter dem kuriosen Standort steckt

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Von: Olaf Kubasik

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Die mobile Toilette auf der Heilbronner Rosenbergbrücke.
Weihnachtlich glänzt die mobile Toilette auf der Rosenbergbrücke weiterhin - trotz keinerlei Bauarbeiten. © Olaf Kubasik

Der seltsame Standort einer mobilen Toilette in Heilbronn wird angenommen, sorgt aber für jede Menge Fragen. Nur: Die Antwort darauf ist schlicht.

In der Stadt Heilbronn gibt es wichtige Verkehrsachsen, die ohne Umwege von A nach B führen – und dementsprechend von Autofahrern frequentiert werden. Dazu zählt die Südstraße als wichtige Ost-West-Verbindung. Von Heilbronn kommend, geht es weiterführend über die Karlsruher Straße auf die B27 in alle Richtungen des Westens. Und natürlich von dort auch ostwärts zurück. Doch wenn es sich auf der Südstraße in der Rushhour mal wieder staut, fällt derzeit jedem ein Kuriosum ins Auge.

Die Südstraße in der Stadt Heilbronn beginnt im Osten an einer Fußgänger-Überquerung, an dessen Ampel zahlreiche Fußgänger und Radfahrer verzweifeln. Sie führt an einem für Furore sorgenden Blitzer schließlich über die Rosenbergbrücke. Und dort steht mitten auf dem Weg seit geraumer Zeit eine mobile Toilettenbox. Eine, die augenscheinlich für Bauarbeiter aufgestellt wurde. Doch Bauarbeiten gibt es entlang und unterhalb der Rosenbergbrücke in Heilbronn bereits eine Weile nicht mehr.

StadtHeilbronn
StadtteileBiberach, Böckingen, Frankenbach, Horkheim, Kirchhausen, Klingenberg, Neckargartach, Sontheim
Fläche99,88 Quadratkilometer
Einwohner126.458 (31. Dezember 2020)
OberbürgermeisterHarry Mergel

Mobiles Klo auf der Heilbronner Rosenbergbrücke wird von Menschen stark frequentiert

Die mobile Toilettenbox auf der Rosenbergbrücke in Heilbronn kommt jedenfalls an. Ein und aus gehen die notdürftigen Wasserlasser in dunklen Winternächten. Allerdings immer in dem Wissen, dass sie eventuell beim Betreten von ganz oben betrachtet werden könnten. Denn auf dem benachbarten Rosenberg-Hochhaus thront eine geheimnisvolle Kamera. Aber was steckt nun hinter dieser mysteriösen Pipi-Box auf der Rosenbergbrücke?

Bereits vor einigen Wochen hat das von Kaufland gekaufte Gelände in der Olgastraße seine Abrissarbeiten abgeschlossen. Und das ehemalige Ruderhaus unterhalb der Rosenbergbrücke plattgemacht. Davon zeugt vermutlich immer noch hoch oben ein Thron der menschlichen Erleichterung. Als Lost-Pipi-Place eines längst abgeschlossenen Vorhabens. Stadtsprecherin Suse Bucher-Pinell erklärt: „Wahrscheinlich hat die Baufirma die Toilette einfach vergessen.“ Zum Allgemeinwohl menschlicher Erleichterung.

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