Anklage gegen ehemaligen Kita-Leiter

Kinderporno-Skandal: Staatsanwaltschaft gibt neue Prozessdetails bekannt

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Die Anklagebehörde hat die Anklage erweitert.

Der Fall eines Heilbronner Erziehers, der einen Jungen jahrelang missbraucht, vergewaltigt und teilweise gefilmt haben soll, kommt Ende August vor Gericht. Wie die Heilbronner Staatsanwaltschaft mitteilte, muss sich der Angeklagte im selben Verfahren zudem wegen des Besitzes von Kinderpornos verantworten. Beide Delikte hat der 31-Jährige laut der Anklagebehörde bereits gestanden. 

Der Prozess soll am 27. August vor der zweiten Großen Jugendkammer am Landgericht Heilbronn beginnen. Insgesamt sind sechs Verhandlungstage angesetzt.

Dem früheren Leiter eines Heilbronner Kindergartens wirft die Staatsanwaltschaft vor, sich an dem Jungen von 2012 bis Anfang 2018 insgesamt 19 Mal vergangen zu haben. Drei der Taten habe der Mann gefilmt. 

In drei Fällen sei die Tat als Vergewaltigung zu werten, da der Junge währenddessen geschlafen habe, hieß es laut Anklage. Bei einer Verurteilung wegen schweren sexuellen Missbrauch sieht das Gesetz laut Staatsanwaltschaft eine Mindeststrafe von zwei Jahren vor.

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