"Können uns darauf nicht verlassen"

Kinderporno-Skandal: Kirche glaubt Anwalt nicht

+
Symbolbild.
  • schließen

Kirchensprecher Matthias Treiber betont, dass die evangelische Kirche "weiterhin ein offenes Ohr für alle verdächtigen Beobachtungen haben" will.

Nachdem der Anwalt des Angeklagten im Heilbronner Kinderporno-Skandal gegenüber der "Heilbronner Stimme" erklärt hat, dass sein Mandant über Jahre einen Jungen sexuell missbraucht hat, sonst aber nicht von weiteren Opfern ausgeht, meldet sich nun die evangelische Kirche zu Wort. Kirchensprecher Matthias Treiber betont: "Wir können uns auf die vom Anwalt des beschuldigten Erziehers gemachten Aussagen, dass es keine Vorfälle in unseren Kindertageseinrichtungen und während des ehrenamtlichen Engagements in unserer kirchlichen Jugendarbeit gegeben habe, nicht verlassen."

Heißt: Für die Kirche ist das Thema noch lange nicht durch! Treiber weiter: "Deshalb werden wir weiterhin ein offenes Ohr für alle verdächtigen Beobachtungen haben, mit denen Eltern an uns herantreten, und den besorgten Eltern zur Seite stehen."

Mehr zum Thema

Anwalt des Beschuldigten erklärt: Missbrauch erstreckte sich über Jahre

Kinderporno-Skandal: Die bizarre Welt des Angeklagten

Angeklagter geständig: Ermittlungen im Kinderporno-Skandal

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.