Zweiter Prozesstag

Kinderporno-Skandal: Kevin F. legt Geständnis ab

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Der Angeklagte sitzt in einem Gefangenentransporter. 
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Der Prozess gegen den ehemaligen Kindergarten-Leiter wurde am Dienstag fortgesetzt. Der Angeklagte äußerte sich umfänglich. 

Im Heilbronner Prozess gegen einen ehemaligen Kindergarten-Leiter Kevin F. wegen Vergewaltigung eines Schuljungen und Herstellung von Kinderpornos gab es am zweiten Prozesstag ein umfassendes Geständnis des Angeklagten. 

Der 31-Jährige soll sich von 2012 bis Anfang 2018 insgesamt 19 Mal meist in seiner Wohnung an einem anfangs sechs Jahre alten Kind vergangen und diese Taten auch gefilmt haben. Der Mann sitzt seit Anfang März in Untersuchungshaft. Er hatte die Vorwürfe bereits im Vorfeld eingeräumt.

Öffentlichkeit bei Aussage ausgeschlossen

Bereits Anfang 2016 war der Erzieher beim Tauschen von Kinderpornos erwischt worden. Die Polizei beschlagnahmte tausende Fotos und Videos. Dass es dem Vernehmen nach bis Sommer 2017 dauerte, bis die Evangelische Kirche als sein Arbeitgeber alarmiert wurde, hat nicht nur bei Eltern in Heilbronn für Entsetzen gesorgt. 

Das Gericht hatte während der Aussage die Öffentlichkeit wegen möglicher Verletzung schutzwürdiger Interessen der Opfer ausgeschlossen. 

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