Die Frage nach der Himbeere

Erzieherin bringt Tweet mit Kinderspruch – und Kaufland darf sich mächtig freuen

Kaufland-Logo mit einer Himbeere
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Die Frage nach der Herkunft der Himbeere endet bei einem Kind im Kaufland.
  • Olaf Kubasik
    vonOlaf Kubasik
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Kindermund tut Wahrheit kund - in diesem Fall ganz klar für Kaufland mit Sitz in Neckarsulm.

Viele dürften sich noch an die TV-Sendung „Dingsda“ erinnern. Dabei haben Kinder in ihren Worten Begriffe umschrieben, die zwei Prominentenpaare erraten mussten. Die Erklärungen der Kleinen sorgten für großes Gelächter und bescherten dem 45-Minuten-Format zumindest in der Anfangszeit hohe Einschaltquoten. Noch heute greifen Fernseh-Formate wie die Vox- „Hot oder Schrott - Die Allestester“ auf das bewährte Erfolgsmodell zurück, indem sie Kindermund Wahrheit kund tun lassen.

UnternehmenKaufland
RechtsformStiftung & Co. KG
SitzNeckarsulm
Gründung1968
Branche Lebensmitteleinzelhandel

Discounter und Supermärkte treiben indes ihr Marken-Branding über die sozialen Medien voran, um auch das jüngere Publikum als Kunden zu erreichen. Der Hintergedanke dabei lautet: Es ist nie zu früh, spätere Zielgruppen zu generieren. Ganz vorne mischt dabei Kaufland mit. Der Vollsortimenter, der zur Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm gehört, hat ein Händchen für erfolgreiche Marketing-Aktionen auf seinen Social-Media-Kanälen. Und das, was eine Erzieherin twittert dürfte den Lebensmittel-Giganten darin weiter bestärken.

Kaufland/Neckarsulm: Erzieherin fragt Kind nach Himbeere - Antwort überrascht

Die Twitter-Nutzerin macht offensichtlich eine ganz normale Situation aus ihrem Arbeitsalltag öffentlich - denn sie schreibt: „Jetzt wieder eine normale Geschichte aus der Kita.“ Dabei stellt eine Erzieherin ihren Kita-Kindern die Frage, wo denn die Himbeere wachse? Die Antwort des ersten Kindes verwundert nicht - in Anbetracht der Tatsache, dass viele Kids denken, Kühe seien lila und weiß wie die Milka-Kuh: „Im Kaufland!“ Ziel erreicht! Wie auch mit dem flachen Wortwitz zu einem Werbe-Post auf Instagram.

Dass solch ein Tweet nicht unbeantwortet bleibt, kann sich die Nutzerin ausrechnen, dürfte darauf auch spekuliert haben. Und da im Lebensmitteleinzelhandel wohl mit den härtesten Bandagen um König Kunde gekämpft wird, folgt prompt die schnelle Antwort einer weiteren Userin, die augenscheinlich Kaufland - womöglich aufgrund solcher Dinge - nicht so zugetan ist: „Jeder weiß doch, dass Himbeeren aus dem Aldi kommen. Wie man auf Kaufland da kommt, ey...“

Jeder weiß doch, dass Himbeeren aus dem Aldi kommen. 

Kommentar einer Twitter-Nutzerin

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