Verwunderung in einigen Filialen

Kaufland-Revolution an den Kassen: Ist sie DAMIT schon wieder beendet?

  • Olaf Kubasik
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Kaufland hat aus ökologischen Gründen eine Änderung an den Kassen vorgenommen, doch die gibt es in manchen Filialen nun nicht mehr.

Ökologische Aspekte wie Umweltschutz und Nachhaltigkeit spielen für Kunden beim Einkauf von Lebensmitteln eine immer größere Rolle. Vor allem Plastikmüll gilt es möglichst zu vermeiden. Dem zollen auch die Supermärkte und Discounter Tribut. Kaufland gibt diesbezüglich auf seiner Homepage sogar ein Versprechen ab. Das lautet: „Bis 2025 reduzieren wir unseren eigenen Kunststoffverbrauch um mindestens 20 Prozent und stellen bei 100 Prozent unserer Eigenmarkenverpackung die maximale Recyclingfähigkeit sicher.“ Aber das ist längst noch nicht alles...

Im März haben die Supermarktkette Kaufland und die ebenfalls zur Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm gehörende Discounter-Schwester Lidl nicht nur einen in Deutschland noch nie dagewesenen Markt an den Start gebracht, sondern auch eine revolutionäre Veränderung an den Kassen vorgenommen. Mit der Einführung eines bläulichen Öko-Bons. Dieser besteht laut Mitteilung des Unternehmens aus FSC-zertifiziertem blauem Thermopapier, „das ohne chemische Farbentwickler hergestellt wurde, recyclebar ist und problemlos über das Altpapier entsorgt werden kann“.

Kaufland Neckarsulm verwundert Kunden: Revolution an den Kassen schon wieder beendet? 

Doch wer dieser Tage in manchen Filialen des Vollsortimenters einkauft, ist in Anbetracht des Kassenzettels ebenso verwundert wie ein Kunde über einen fragwürdigen Kaufland-Artikel. Grund für das Erstaunen: Die Kassenzettel in manchen Filialen sind plötzlich nicht mehr bläulich, sondern wieder schneeweiß. Von Thermopapier keine Spur mehr. Ist die revolutionäre Kaufland-Revolution damit schon wieder beendet? Gibt es etwa Probleme mit dem Öko-Bon oder haben sich Kunden über ihn beschwert?

In einigen unserer Kaufland-Filialen bestehen noch Restbestände alter Bons, die wir aus Gründen der Nachhaltigkeit selbstverständlich aufbrauchen.

Eine Unternehmenssprecherin von Kaufland

Eine Unternehmenssprecherin von Kaufland, das mittlerweile über 25 Millionen Artikel anbieten kann, klärt auf Anfrage von echo24.de auf: „Die Umstellung auf den Öko-Bon erfolgte zum 1. März. Allerdings bestehen in einigen unserer Kaufland-Filialen noch Restbestände alter Bons, die wir aus Gründen der Nachhaltigkeit selbstverständlich aufbrauchen.“ Voraussichtlich bis spätestens Ende April werde der Öko-Bon dann in allen Kaufland-Filialen bundesweit eingesetzt. 

UnternehmenKaufland
RechtsformStiftung & Co. KG
SitzNeckarsulm
Gründung1968
BrancheLebensmitteleinzelhandel

Rubriklistenbild: © Olaf Kubasik

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