Wenn‘s klirrt und scheppert in den Filialen

Kunde macht beim Einkaufen etwas kaputt – muss er es bezahlen?

Das Logo von Kaufland an einer Filiale in Heilbronn und ein entsetztes Emoticon.
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Bei einem Lebensmittel-Missgeschick in Kaufland-Filialen reagiert die Supermarktkette.
  • Olaf Kubasik
    vonOlaf Kubasik
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Gereiztheit und Hektik sind ständige Begleiter beim Kaufland-Einkauf. Aber was passiert, wenn Kunden deshalb Waren zerstören?

Über dem Einkauf von Lebensmitteln hängt seit jeher ein Schatten. Denn im Gegensatz zum Shopping in den Innenstädten - was aufgrund der Corona-Pandemie momentan ausfällt - ist der Besuch im Supermarkt stets mit einer gewissen Hektik verbunden. Vor allem beim vornehmlich an den Samstagen stattfindenden Wochenend-Einkauf sind die Kunden gereizt. Und weil Kaufland und Co. als Grundversorger in der ohnehin schon mürbe machenden Corona-Krise weiterhin geöffnet haben dürfen, legen die Kunden auf ihre Gereiztheit noch eine Schippe drauf. Und das kann Folgen haben...

Die zur Schwarz-Gruppe mit Sitz in Neckarsulm gehörende Supermarktkette weiß um das Problem. Vor allem im Kassenbereich lautet deshalb die Devise: Es muss schnell gehen für König Kunde. Deswegen hat Kaufland im Gegensatz zu den Discountern nicht nur ein ganz besonderes Kassen-Beobachtungssystem in seinen Filialen, sondern gibt gleichzeitig auch ein Versprechen ab. Und zwar an alle Kunden, die länger auf die Bezahlung ihrer eingekauften Waren warten müssen - wenn gewisse Bedingungen nicht gegeben sind.

Kaufland: Muss ich zahlen, wenn mir etwas kaputt geht?

Die beim Lebensmittel-Einkauf augenscheinlich ständig anwesenden Begleiter Hektik und Gereiztheit sind jedoch keine gute Gesellen - DENN: Unter ihrem Einfluss stehenden Kunden passieren zumeist irgendwann Missgeschicke. Ein Fehlgriff beim Joghurt-Einkauf und den Becher daraufhin achtlos in ein vielleicht ohnehin reparaturbedürftiges Kühlregal bei Kaufland zurückgestellt - peng. Eine Glasflasche schnell aus dem Kasten gezogen, dabei verhakt - klirr. Der Artikel ist kaputt, der gestresste Kunde geschockt. Drohen ihm jetzt Konsequenzen?

Natürlich kann es vorkommen, dass einem Kunden beim Einkauf aus Versehen etwas herunterfällt und zu Bruch geht.

Eine Unternehmenssprecherin von Kaufland

Eine Unternehmenssprecherin von Kaufland, das seine Kunden manchmal immer wieder aufs Neue verblüfft, klärt gegenüber echo24.de auf: „Natürlich kann es vorkommen, dass einem Kunden beim Einkauf aus Versehen etwas herunterfällt und zu Bruch geht. Im Sinne unserer Kunden müssen diese Artikel nicht bezahlt werden.“ Mit einer Einschränkung: „Wir würden uns jedoch freuen, wenn die Kunden in einem solchen Fall einen unserer Mitarbeiter darauf aufmerksam machen, so können wir das kleine Missgeschick gleich beheben.“

UnternehmenKaufland
RechtsformStiftung & Co. KG
SitzNeckarsulm
Gründung1968
BrancheLebensmitteleinzelhandel

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