Antisemitisch und fremdenfeindlich

JVA-Mitarbeiter verschickten Hakenkreuze und Hitler-Portraits per WhatsApp

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Symbolbild.
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Die Bediensteten waren im Rahmen weiterer Ermittlungen aufgeflogen.

Die Vorwürfe an Mitarbeiter der JVA Heilbronn ziehen weitere Kreise. Jetzt wird gegen sechs Bedienstete wegen des Verwendens von Kennzeichen verfassungsgwidriger Organisationen eingeleitet. Gegen einen von ihnen wird zudem wegen des Verdachts der Volksverhetzung ermittelt. Das teilte die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit.

Im Zusammenhang mit den Ermittlungen wegen Bestechlichkeit und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz gegen sieben Justizbeamte der Justizvollzugsanstalt Heilbronn ergaben sich zunächst gegen zwei von ihnen weitere Tatvorwürfe.

JVA Heilbronn: WhatsApp-Nachrichten mit antisemitischem Inhalt

Beide hatten per WhatsApp Bilder, auf denen unter anderem Hakenkreuze und Portraits von Adolf Hitler abgebildet waren, an weitere Personen versandt. Einer verschickte zudem Nachrichten mit antisemitischen und fremdenfeindlichen Inhalten.

Empfänger und auch selbst Absender von Bildern waren unter anderem vier weitere Justizbedienstete, bei denen im folgenden Durchsuchungen durchgeführt und Beweismaterial sichergestellt wurden. Dieses wird derzeit noch ausgewertet. Die Ermittlungen dauern deshalb an.

Eine erste Maßnahme hatte es in der Heilbronner JVA bereits gegeben. Die Taschen von Mitarbeitern sollten wegen der Schmuggleraffäre kontrolliert werden.

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