Das meisterliche Backen geht weiter 

"Das große Backen": Bringt 'Black Panther' die Heilbronnerin ins Finale?

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Christian Hümbs Urteil zu Miriam Kungls Cherry Bomb: "Ich nenne das Porno."
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  • Petra Neset-Ruppert
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Seitdem Miriam Kungl um den goldenen Cupcake kämpft, kommt sie kaum mehr zur Ruhe. Mit dem Superhelden Black Panther backt sich die Heilbronnerin ins Finale.

+++ Update 03. Juni: Wie heldenhaft ist das Black Panther Schaustück? +++

Beim letzten Mal überzeugten die Heilbronnerin Miriam Kungl und ihr Partner Sven Ludwig mit kiloweise Zucker. "Heute haben wir versucht unsere schokoladige Seite zu präsentieren", sagt Partner Sven Ludwig. Gegen drei weitere Teams kämpfen die Heibronnerin Miriam Kungl und Sven Ludwig um den Einzug ins Finale.

Die erste Challenge scheint den beiden wie auf den Leib geschneidert: Schwarzwälderkirsch-Miniatures sollen gebacken werden. "Das ist ein Heimspiel, wir sind beide aus Baden-Württemberg", sagt Ludwig. Also zaubert Team grün eine "Cherry Cherry Lady"-Schnitte und eine "Cherry Bomb". Bei der Präsentation ist die Kritik erst einmal groß: "Bei den Schnitten fehlt ein halber Zentimeter. Sie sind sehr ungleich gefüllt. Das ist sehr untypisch für euch", erklärt Jurorin Bettina Schliephake-Burchardt. Dafür ist Günther Koerfer wieder begeistert von den beiden. Die "Cherry Bomb" ist nicht nur ein Hammer - "Da ist wirklich alles da", sagt Koerfer und dann fehlen ihm vor lauter Begeisterung wieder die Worte. Darüber amüsiert sich Konditor Christian Hümbs: "Der Günther geht gleich mit der Kirsche nach Hause. Ich nenne das Porno. Man kann da nichts verbessern!"

Günther Koerfer ist ein Fan von Heilbronnerin Miriam Kungl 

Der erste Teil lief gut, doch schafft es Team Grün auch mit dem Schaustück zu punkten? Comic-Superhelden sind das Thema und Miriam Kungl und Sven Ludwig haben sich für Black Panther entschieden. Ob dieser Superheld gegen die anderen gewinnen kann? 15 Kilogramm Schokolade sollen den Einzug ins Finale ermöglichen. "Das ist eine rundum gelungene Story", bewertet Bettina Schliephake-Burchardt das Schaustück. Günther Korefer kann die Verkostung kaum noch erwarten: "Die Torte hat mich den ganzen Tag angelächelt. Ich kann kaum noch an mich halten."

Mit geschlossenen Augen probiert Koerfer als erstes die Bananentorte: "Ein Gedicht. Das ist ein Höhenflug und super lecker." Sogar Konditormeisterin Bettina Schliephake-Burchardt kann überzeugt werden: "Ich bin kein großer Bananenfan. Mit eurer Torte werde ich es." 

Praline der Heilbronnerin bei "Das große Backen": "Glänzender Affenarsch"

Dann geht es weiter zur Praline, die ein echter Hingucker ist: "Das Teil glänz wie ein Affenarsch", sagt Hümbs und das ist durchaus ein Kompliment. Doch als der Geschmackstest kommt, gibt es Kritik für die Heilbronnerin und ihren Partner: "Der Boden ist etwas zu dick", findet  Günther Koerfer. Sven Ludwig hat kein Problem damit: "Man muss immer dranbleiben und sich weiter verbessern."

Bei der Besprechung der Jury kommen erste Zweifel auf, ob diese Leistung den Einzug ins Finale bringt. "Ich habe ein paar Fehler gefunden, von denen ich immer noch nicht weiß, wie ist die bewerten soll", sagt Koerfer. Auch Hümbs kritisiert: "Diese Detailverliebtheit - da haben sich schon einige dran verspielt." Doch Kungls Partner ist sich sicher: "Ich denke, dass wir weiter sind."

Heilbronnerin Miriam Kungl und ihr Partner sind im Finale

Die neun Stunden Backzeit haben sich  gelohnt: 26 Punkte gibt es für die Schwarzwälder Kirsch-Challenge und satte 28 Punkte für den Black Panther. Trotz Kritik sind Heilbronnerin Miriam Kungl und Sven Ludwig die ersten im Finale. 

+++ Update 02. Juni +++ Heilbronnerin im "Das große Backen"-Halbfinale auf Sat.1

Ab 17.40 Uhr wird wieder gebacken! Ihr habt letzte Woche schon das Meisterwerk der gebürtigen Heilbronnerin Miriam Kungl in der Sat.1-Show "Das große Backen" verpasst? Da haben Kungl und ihr Partner Sven Ludwig der Jury gezeigt, wie man mit Zucker durch gießen, ziehen und blasen eine filigrane Figur zaubert - und so ganz nebenbei den Einzug ins Halbfinale geschafft. Das findet heute statt. Wird die Heilbronnerin den Sprung ins Finale schaffen? 

+++ Update 27. Mai: 15 Kilo Zucker - ob das reicht? +++

Mit einem Kunstwerk aus 15 Kilogramm Zucker versuchte die gebürtige Heilbronnerin Miriam Kungl gemeinsam mit ihrem Partner Sven Ludwig die Jury am Sonntag die Jury bei der Sat.1-Show "Das große Backen - die Profis" zu überzeugen.

Ein richtiges Kunstwerk entstand, denn die Meisterbäcker zeigten, dass Zucker sich gießen, ziehen und sogar blasen lässt. Eine sehr filigrane Figur entstand, an deren Fuß eine Zitronen-Mousse-Torte auf die Verkostung der Jury wartete. "Meisterklasse", "die perfekte Eleganz" und "ein Hammer", gehörten zu den Lobeshymnen der Jury. Juror Günther Koerfer fehlten sogar die Worte und Konditor Christian Hümbs musste eingestehen: "Wenn es geil ist, dann ist es geil."

Hatten Team Grün nach der ersten Challenge noch knapp hinter Team Gelb gelegen, so schien der Sieg zum Greifen nahe. Es wurde spannend: Für die erste Challenge hatten Miriam und Sven 29 Punkte erhalten. Das Popcorn Mousse mit einem Karamellkern war zwar sehr gut, aber Team Gelb war besser.

Konditormeisterin Bettina Schliephake-Burchardt verkündete die Entscheidung: "Das Schaustück kann international definitiv mithalten." 30 Punkte! Mit insgesamt 58 Punkten hat sich Team Grün souverän auf Platz eins und somit in das Halbfinale gebacken.

+++Update 26. Mai +++

Schaltet ihr auch ein? Um 17.40 Uhr heißt es wieder "Ran ans Backblech". Als Team werden Miriam Kungl und Sven Ludwig gemeinsam eine Karamel-Popcorn-Avocado-Biskuit kredenzen. Ob das die Jury überzeugt?

+++ Update: 22 Mai, 13.15 Uhr +++

Seit Miriam Kungl aus Heilbronn und ihr Partner Sven Ludwig aus Karlsruhe mit Bravour die erste Folge von „Das große Backen – die Profis“ gemeistert haben, kommen sie kaum mehr zur Ruhe. „Die Leute rennen uns den Laden ein“, berichtet Miriam Kungl. Besonders scharf sind die Kunden der Karlsruher Pâtisserie Ludwig auf das Mango-Törtchen, das sie und ihr Partner bei der ersten Challenge gezaubert haben.

Überhaupt, die erste Sendung: „Danach stand unser Handy nicht mehr still.“ Es meldeten sich immer mehr Leute. Darunter auch Kunden, die sich Hochzeitstorten von den beiden Spitzenkonditoren fertigen ließen. „Für die haben wir zum Teil ähnliche Sachen gemacht“, berichtet Kungl.

Das große Backen: So knapp ist die Zeit zur Vorbereitung

Auch wenn die Folgen der neuen Staffel bereits abgedreht und im Kasten sind, verrät Miriam Kungl nicht, wie das Profibacken im Detail abläuft. Nur so viel berichtet sie: Die Kandidaten erfahren immer erst in der Show, welche Aufgabe sie zu lösen haben. Da bleibt nicht viel Zeit, irgendetwas vorzubereiten. „Die Rezepte sind von uns, aber was wir machen sollen, haben wir erst an dem Tag der Challenge erfahren.“ Appetit machen wird das Zuschauen auf jeden Fall.

Am Sonntagnachmittag, als die erste Folge ausgestrahlt wurde, hatten Miriam und Sven im privaten Kreis eine kleine Party organisiert und ihren Teilerfolg ein bisschen gefeiert. Was machen sie an den nächsten Wochenenden? Miriam Kungl: „Schauen werden wir auf jeden Fall alle Sendungen im größeren Kreis.“ Was das wohl heißen mag? Miriam Kungl gibt sich sibyllinisch: „Es bleibt spannend, gerade auch bei uns.“

In der zweiten Folge (Sonntag, 26. Mai, 17.40 Uhr) versuchen sich Miriam Kungl und Sven Ludwig als Team Grün an einem Karamel-Popcorn-Avocado-Biskuit. Wird die kreative Kombination ausreichen, um die Jury zu überzeugen?

+++ Update: 20. Mai, 12 Uhr +++

Puh, was für ein bewegender Moment! Als Miriam Kungl und ihr Partner  Sven Ludwig vor der Jury stehen, sind sie gefasst, aber auch erkennbar  nervös. "Dankeschön", sagt die gebürtige Heilbronnerin ganz leise, als es nach anfänglicher Kritik fast schon überschwängliches Lob für die meisterliche Torte der beiden - ein sogenanntes Schaustück - gibt. Freudig und mit glänzenden Augen steht das Konditoren-Paar aus Karlsruhe da. 

So entspannt konnten sich Miriam Kungl und ihr Partner Sven Ludwig nach der ersten Folge  geben.

Das war bei der ersten Sendung. Natürlich wussten die beiden, wie gut der erste Wettkampftag für sie ausgehen würde - und organisierten für Sonntagnachmittag in Karlsruhe eine kleine Party zum Backengucken. Auch Roswitha Kungl aus Heilbronn, die Mutter der Klassekonditorin, war dabei. "Gestern war es ganz besonders!", lässt sie nach der privaten Feier wissen. Da schwingt natürlich viel Stolz mit. Aber viel mehr darf die Frau Mama leider vorerst nicht verraten.

+++ Update: 19. Mai, 20 Uhr +++ 

Die erste Ausgabe von „Das Große Backen – die Profis“ ist für die ehemalige Heilbronnerin Miriam Kungl und ihren Partner Sven Ludwig Anlass, daheim in Karlsruhe Party zu feiern. „Wir sehen uns gemeinsam die Sendung an“, teilt Miriams Mutter Roswitha kurz vor der Ausstrahlung der Sat-1-Show mit. Ob es am Ende bei guter Partylaune bleibt? 

Am Start wirken alle sechs Profiteams hochmotiviert und siegessicher. Aber Moderatorin Enie van de Meiklokjes kündigt gleich zu Anfang an: „Es muss perfekt sein.“ Wenn’s das nicht ist, heißt’s: Aus die Maus für eins der Profiteams. Schwarz, Lila, Gelb, Rot – bei den professionellen Konditoren-Duos, die als Farben-Teams antreten, kann es einem ganz bunt vor Augen werden. Miriam Kungl und Sven Ludwig treten als Team Grün an. Ein gutes Zeichen? Schließlich ist Grün die Farbe der Hoffnung. Unter den gestrengen Augen der Jury heißt es Nerven bewahren – und unter Zeitdruck perfekt zu arbeiten. 

Heilbronnerin zeigt Backkunst im TV: Kniffelige Aufgabe auf Sat.1

Schon die erste Aufgabe hat es in sich: Es sind 50 winzige Mini-Törtchen zu backen. Alles aus einer Frucht, alles aus Mango – in exakt dreieinhalb Stunden. Die Profi-Konditoren müssen richtig ran, dürfen sich keine Patzer erlauben. Schon passiert’s: Team Rot muss eine Mousse weglassen – aus Zeitgründen. Auch Team blau gerät schnell in den Krisenmodus. Und Sven und Miriam? Die lassen sich von nichts und niemandem aus der Ruhe bringen. Als die Jury dann zum Urteil schreitet, gesteht Miriam Kungl: „Ich bin schon nervös vor der ersten Verkostung.“

Wenn Profis auf Sat.1 backen: Tiefschläge bleiben nicht aus

Dann der Tiefschlag für Team Rot: Den Fruchtkern ihrer Kreation haut’s zusammen, fast alle der geforderten 50 Törtchen implodieren förmlich. Mango-Massaker! Die Mitbewerber haben Mitgefühl. Miriam Kungl: „Das ist schon schlimm.“ Auch die ehemalige Heilbronnerin und ihr Partner Sven müssen bibbern. Sind ihre 50 Törtchen wirklich gleichmäßig geschminkt? Sven versucht’s mit Schlagfertigkeit: „Das sind verschiedene Reifegrade.“ Aber Juror Günther Koerffer krittelt: „Wir wollten aber 50 gleiche.“ Wegen der Airbrush-Panne kommt am Ende „nur“ Platz 2 raus. Trotzdem Super!

Das große Backen: Zaubern in neun Stunden

Dann die zweite Aufgabe – ein Schaustück. Was das ist? Keine banale Torte, sondern die Krönung aller Backkunst. Es muss verblüffend fürs Auge sein und trotzdem den Gaumen überzeugen. Nicht weniger als essbare Tortenkunst eben. Das Thema: „Zirkus“. Zeit zum Zaubern: neun Stunden! Das gab’s noch nie in der Geschichte von „Das große Backen“. 

Miriam erklärt mal eben zwischendurch, was ihr Sven macht, als er roten und glasartig-durchsichtigen Zucker in teigartiger Konsistenz zu einer kunstvollen Stange formt. „Das wirkt filigran.“ Aber es gibt Probleme: Das Kernstück ihres Schaustücks ist „ein bisschen lang geworden“, findet Sven. Eine drei-Meter-Torte? Zu heikel! Deshalb wird eine kürzere Reservestange gerollt. Zum Glück ist noch genügend Zeit für die beiden. Dann erschaffen sie neue Hingucker aus Zucker. Zum Beispiel eine tanzende Artistin. Und die anderen Teams? Sie merken, dass die Heilbronnerin und ihr Partner bei dieser anspruchsvollen Sache ganz gewaltig Gas geben.

Das große Backen: Die verrückten Kreationen der Profis

Aber auch die anderen wollen nicht schwächeln, machen total verrückte Sachen: ein Clown, Elefanten, Luftballons. Alles aus Marzipan, Kuvertüre & Co., alles wieder unter gnadenlosem Zeitdruck. Neun Stunden hin oder her: für ein Schaustück ist das eine knapp bemessene Zeit. Dann passiert’s, Team Rot hat schon wieder Pech. Kurz vor knapp knallt seine Popcorn-Tüte aus Zucker – das Herzstück der tollen Torte – in sich zusammen. Eine weitere Panne als Signal fürs spätere Aus.

Bei Miriam und Sven gibt’s auch kleine Fehler: feine Zuckerfäden an einer kunstvollen Blume, die Ballerina hat kein Gesicht. Aber der Gesamteindruck überzeugt. Bettina Schliephake-Burchardt stellt schlicht fest: „Sehr elegant gearbeitet!“ Und der Geschmack des essbaren Teils der Torte? „Wow!“, findet Juror Christian Hümbs. „Ein Gedicht“, findet Günther Koerffer. Miriam und Sven haben gerötete Augen. Dafür gibt es überzeugende 54 Punkte und Platz eins der Schaustücke! Für Miriam Kungl und Sven Ludwig geht’s also eine Runde weiter: am Sonntag, 26. Mai.

+++ Ursprungsartikel: Heilbronnerin Miriam Kungl zeigt ihre Backkunst im TV +++ 

Die gebürtige Heilbronner Konditorin Miriam Kungl ist heute bei der SAT.1-Show "Das Große Backen - Die Profis". Gemeinsam mit ihrem Partner Sven Ludwig betreibt sie die Pâtisserie Ludwig in Karlsruhe und kämpft in der Show um den goldenen Cupcake und 10.000 Euro.

Sechs Teams mit jeweils zwei Profis präsentieren der Jury mit Tortendekorateurin Bettina Schliephake-Burchhardt, dem mehrfachen "Pâtissier des Jahres" Christian Hümbs und Günther Koerffer, Hofkonditor, der die höchste royale Torte der Welt für die Hochzeit von Kronprinzessin Victoria und ihrem Mann Daniel gebacken hat, ihre Kreationen.

Das große Backen mit Heilbronnerin Miriam Kungl beginnt heute auf Sat.1

Heute um 17.40 Uhr geht es los und sicher ist: Das wird kein Zuckerschlecken für die Profis. Frei nach dem Motto "Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot" wollen Miriam und ihr Partner Sven alles geben. "Wir haben den Vorteil, dass wir ein Paar sind. Das ist besonders in Stresssituationen gut", sagt Heilbronnerin Miriam.

Beim Backen seien die beiden Profis gar nicht so unterschiedlich. "Miriam ist der strengste Jury-Kritiker, wenn es um den Geschmack geht", sagt Sven. Genau damit wollen sie die Jury dann auch heute überzeugen. "Durch den Geschmack unserer Törtchen und Torten", sagt Miriam.

In zwei Challenges können die beiden Profis dann zeigen, was guter Geschmack bedeutet: In der Miniatur-Challenge werden makellose Törtchen hergestellt. Beim Schaustück müssen die Konditoren dann kreative Torten-Meisterwerke erschaffen.

Aus der Region im Fernsehen bei Shows von Sat.1

Auch derÖhringer Spitzenkoch Serkan Güzelcoban kämpft im Fernsehen um den Sieg bei der Kochshow "Top Chef Germany" auf Sat.1. Richtig erfolgreich war Lea aus Besigheim. Sie schaffte es bis ins Finale bei The Voice Kids. 

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