Bilder von der Premiere

Weihnachtscircus-Artisten lassen alle Münder offen stehen

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Bei der Premiere der 19. Ausgabe übertreffen sich die Künstler mit ihren Darbietungen gegenseitig.

Hoch über den Köpfen dreht sie sich atemberaubend schnell um die eigene Achse. Plötzlich rieselt Glitzerstaub aus ihrem Kostüm. "Oooooh" raunt es durch die Menge. Dann wird sie von ihrem Partner sanft auf dem Boden abgesetzt. Er wickelt sich im Seil nach oben – und fällt. Ein lauter Schrei entfährt ihr. Kurz vor dem Aufprall fängt er sich ab. Das Publikum braucht noch zwei weitere Milli-Schrecksekunden. Dann brandet tosender Applaus auf. Das Duo Romance zieht mit seiner Seil- und Stangenakrobatik bei der Premiere des Heilbronner Weihnachtscircus am Mittwoch alle Zuschauer gleich zwei Mal in den Bann. Doch das ist noch lange nicht alles.

Martin Fischer aus Neckarsulm hat für einen wichtigen Anlass zwei Freunde und seine Familie mitgebracht. "Er ist gestern acht Jahre alt geworden. Wir dachten, dass das ein schöner Ort ist, um seinen Kindergeburtstag zu feiern", erklärt Mama Judith Fischer. Am echo-Familientag können sich Eltern, Omas und Opas und natürlich die Kleinen kaum entscheiden, was ihnen am besten gefällt. Bei jeder Nummer bleiben andere Münder offen stehen.

Weihnachtscircus-Artisten lassen alle Münder offen stehen

"Es ist so schwierig, was der Seilakrobat gemacht hat", sagt Lukas Berhencz aus Brackenheim in der Pause. Doch nach dem obligatorischen Würstchen im Brötchen geht es für ihn trotzdem erst richtig los. "Ich freue mich auf die Löwen, die sind am coolsten." Klar, Alexander Lacey und seine einmalige gemischte Raubtiernummer sind eines der großen Highlights im Weihnachtscircus.

Doch es ist schwer zu sagen, wer neben ihm zu den Publikumslieblingen gehört. Ganz sicher das Duo Romance, aber auch Clown Boris Nikishin, der ohne rote Nase dafür mit überdimensionalem Controller nicht nur die technikbegeisterten Kids bespaßt. 

Während die Erwachsenen beim gewagten Kopfstand-Balanceakt auf dem Schlappseil von Zhang Fan nach Luft schnappen, lehnen sich die Kinder vor allem bei den süßen Eseln und den riesigen Bisons auf ihrem Stuhl nach vorn. Auch Karin Rinklins Enkel Sascha Günther macht das so. "Er findet aber besonders die Pferde toll."

Wie bei jeder Nummer stimmt auch beim schwiergen "Pas de deux" auf den schwarzen Rossen das Gesamtbild aus Musik, Licht und Vorführung. Auch bei der 19. Ausgabe des Weihnachtscircus taucht das Publikum also wieder für ein paar Stunden in die Traumwelt des Zirkus ein.

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