Einfuhr von 16.000 Kilo Feldsalat gestoppt

Zoll Heilbronn hat den Salat: Riesen-Fang, um die Verbraucher zu schützen!

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Der Zoll in Heilbronn stellt 16.000 Kilo Salat sicher - zum Schutz der Verbraucher nach EU-Bestimmung

  • Der Zoll in Heilbronn sorgt dafür, dass EU-Richtlinien für die Verbraucher eingehalten werden.
  • Jetzt ist den Zöllnern in Heilbronn ein ungewöhnlicher Schlag gelungen.
  • 16.000 Kilo Salat (!!!) wurden vom Zoll Heilbronn sichergestellt

Einen richtigen Riecher bei Salat kann eigentlich niemand haben, weil das Dressing die Musik macht. Nur wenn man beim Zollamt in Heilbronn schafft, kann die Schnuppernase auch mal empfänglicher für die Rohkost sein. Denn der stoppte in dieser Woche die Einfuhr von zwei 40-Fuß-Überseecontainern mit über 16.000 Kilo Feldsalat-Saatgut aus Neuseeland. Warenwert: knapp über 100.000 Euro (!!!). Und das aus gutem Grund...

Es fehlten nämlich wesentliche Dinge, um die Verbraucher zu schützen, wie Sven Figula, stellvertretender Leiter des Zollamts Heilbronn, zum Wohl der Bevölkerung erklärt - DENN: "Eine den gesetzlichen Bestimmungen entsprechende Kennzeichnung dient letztlich dem Schutz der Verbraucher in der Europäischen Union." Zeigt: Es müssen nicht immer Drogen sein, auf die Zoll Heilbronn stößt 

Zoll Heilbronn: Salat-Saatgut entspricht nicht den EU-Vorschriften

Wie der Zoll in Heilbronn mitteilt, endete die Reise der beiden Container "abrupt vor dem eigentlichen Ziel". Grund des Reise-Endes in Coronavirus-Zeiten: Weder die Verpackung des Salat-Saatguts noch dessen Etikettierung entsprach den gesetzlichen Anforderungen. Figula: "Der Sendung fehlt ein Lieferantenetikett an der Außenseite der Verpackungseinheiten und eine Firmenplombe des Lieferanten."

Was heißt das? Das Zollamt Heilbronn sagt nach Rücksprache mit der zuständigen Marktüberwachungsbehörde, dass das Saatgut daher nicht nach Deutschland eingeführt werden darf. Nun hat "der Einführer aus dem Bezirk des Hauptzollamts Heilbronn" den Salat: Er muss das Saatgut auf eigene Kosten neu verpacken, etikettieren oder wieder ausführen. Vom Zoll in Heilbronn heißt DAS: "Kommt er der Aufforderung nicht nach, werden die 16 Tonnen sichergestellt und auf Kosten des Einführers vernichtet."

Der Zoll in Heilbronn sorgt dafür, dass EU-Richtlinien eingehalten werden - auch bei Salat.

Zum Wohl der Verbraucher: Zoll Heilbronn verweist auf EU-Bestimmung

Produkte aus Drittländern müssen sicher sein, wie der Zoll Heilbronn erklärt: "Das bedeutet, dass sie die Gesundheit der Verbraucher nicht gefährden dürfen." Zu diesem Thema hat sowohl die EU als auch der nationale Gesetzgeber in den verschiedensten Bereichen rechtliche Anforderungen geschaffen, die die jeweilige Ware zu erfüllen hat.

Rubriklistenbild: © Jens Kalaene/dpa

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