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In Heilbronn wird das Wasser knapp: Trockenheit hat Konsequenzen

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Von: Isabel Ruf

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Hohe Temperaturen und wenig Regen – diese Kombination lässt die Pegel der Gewässer im Kreis Heilbronn gefährlich sinken. Jetzt werden Konsequenzen gezogen.

Heftige Trockenheit in Heilbronn: Wasser wird knapp – jetzt folgen harte Konsequenzen

Das Wetter macht der Natur zu schaffen – aufgrund geringer Niederschläge und hoher Temperaturen sinken die Pegel der Flüsse, Bäche und Seen zunehmends. In Heilbronn schlagen die Verantwortlichen des Landratsamtes jetzt Alarm.

Wegen der anhaltenden Trockenheit führen die Fließgewässer im Landkreis Heilbronn immer weniger Wasser. Das Amt Bauen, Umwelt und Nahverkehr weist aus diesem Grund auf eine erhöhte Gefahr von Niedrigwasser hin. Auch vom Baden im Neckar rät das Gesundheitsamt dringend ab.

Trockenheit in Heilbronn: In Seen und Flüssen wird das Wasser knapp

Durch die letzten trockenen Jahre sei es zu einem Niederschlagsdefizit gekommen, das durch vereinzelte Regenschauer in den letzten Monaten nicht ausgeglichen werden konnte, teilt das Landratsamt mit. "Wir haben ein Wasserproblem", fasst es Pressesprecher Manfred Körner zusammen.

Die kurzen und heftigen Regenschauer bei Unwettern würden nicht ausreichen, um die Wasser-Situation langanhaltend zu verbessern. Wettervorhersagen zufolge ist auch weiterhin nicht mit größeren Regenmengen zu rechnen, die zur Erholung der Gewässer beitragen könnten – das beunruhigt die Experten des Umweltamtes.

Wenig Wasser in Gewässern in Heilbronn – Gefahr für Lebewesen

Besonders in kleineren Gewässern seien die niedrigen Wasserstände kritisch und könnten Tier- und Pflanzenwelt gefährden. "Dies bedeutet eine hohe Belastung für die Organismen, die in den Gewässern leben", teilt das Landratsamt mit. Insbesondere Fische könnten betroffen sein, wenn der Pegel noch weiter sinkt.

Obwohl sich Landwirte generell bereits Sorgen darum machen müssen, wie sie ihre trockenen Felder ausreichend bewässern sollen, folgt aufgrund der kritischen Situation jetzt ein Wasserentnahmeverbot und Einschränkungen für die Landwirtschaft.

Das Wasser in den Gewässern im Kreis Heilbronn ist knapp. Deshalb wird jetzt die Wasserentnahme eingeschränkt.
Das Wasser in den Gewässern im Kreis Heilbronn ist knapp. Deshalb wird jetzt die Wasserentnahme eingeschränkt. © Christin Klose/dpa-mag

Heilbronn: Wasserentnahme wird wegen Trockenheit eingeschränkt

Ab Mittwoch, 5. August, wird die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern per A llgemeinverfügung eingeschränkt. Sie gilt vorerst bis zum 15. September. Damit ist es Gartenbesitzern verboten, das Wasser aus Seen, Bächen und Flüssen zur Bewässerung zu entnehmen. Erlaubt ist nur die Menge, die man mit Gießkanne oder Eimer schöpfen kann.

Landwirte, die Lebensmittel erzeugen, dürfen noch Wasser entnehmen – allerdings nur noch die Hälfte. "Alle anderen zugelassenen Wasserentnahmen sind ab sofort untersagt", heißt es in einer Mitteilung des Landratsamtes.

"Man will kleinen Lebewesen das Leben retten", erklärt Körner die Maßnahme. Bereits in den vergangenen zwei Jahren musste das Umweltamt des Landkreises Heilbronn den Schritt einer Einschränkung der Wasserentnahme gehen.

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