Im Zukunftsatlas 2019 des Handelsblatts

Das macht Heilbronn und die Region zu einem Top-Aufsteiger Deutschlands

+
  • schließen

Der Stadt- und Landkreis Heilbronn schreitet mit großen Schritten in Richtung Zukunft. Das wird belohnt: Die Region wird zum Top-Aufsteiger Deutschlands gekrönt. 

Heilbronn, eine der hässlichsten Städte Deutschlands? Von wegen! Man stelle sich vor: Menschen flanieren auf der "Neckarmeile" oder sitzen gemütlich auf einer grünen Wiese der Buga. Das ist alles andere als hässlich und dazu auch noch wirtschaftlich richtig gut. 

Denn: Laut "Zukunftsatlas 2019", veröffentlicht von handelsblatt.com, gehört Heilbronn zu den wirtschaftlichen Top-Aufsteigern unter Deutschlands Regionen. Die Stadt Heilbronn findet sich in diesem Jahr auf Platz 32 wieder, der dazugehörige Landkreis sogar auf 22. Damit liegt man auf Augenhöhe mit Köln und weit vor Städten wie Hannover, Leverkusen oder Lübeck.

Heilbronn: Stadt und Landkreis haben viel zu bieten

Bereits jetzt steht es alles andere als schlecht um den Verbund aus der Stadt Heilbronn und den vier umliegenden Landkreisen: Heilbronn, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall. Firmen wie Würth, Audi, EBM Papst, Bechtle, Voith und die Bausparkasse Schwäbisch-Hall zählen zu den größten Arbeitgebern. Keine andere Region der Republik vereint so viele Weltmarktführer. Und das ist noch nicht alles!

Urbanes Flair hält in Heilbronn Einzug

Der Heilbronner Fruchtschuppen der Deutschen Bundesbahn ist Vergangenheit, heute glänzt auf dem Areal der "Neckarbogen": Schicke Neubauten, Inklusions-Cafe, Kindertagesstätte und sogar Deutschlands erstes zehngeschossiges Holzhochhaus zieren jetzt die Skyline der Stadt. 

Aber wozu das Ganze? Man möchte vor allem jungen Menschen und Familien mehr bieten. Denn: Der Fachkräftemangel ist auch längst in Heilbronn angekommen. Eine Region, die (NOCH) keine hippe Klubszene zu bieten hat, keine pulsierende Innenstadt, keinen ICE-Bahnhof und keinen Flughafen in der Nähe, muss Talente erst einmal von sich überzeugen. Und dafür tut sie einiges!

Heilbronn macht große Schritte Richtung Zukunft - dank Bildungscampus und TU München

Neben der florierenden Innenstadt setzt Heilbronn vor allem auf Bildung. Der Antrag für neue Ortseingangsschilder mit dem Zusatz "Universitätsstadt" ist bereits gestellt. Denn: Der Dieter-Schwarz-Stiftung ist ein riesen Coup gelungen. Die TU München hat in Heilbronn einen "Satelittencampus" eröffnet. 20 Stiftungsprofessuren gab es von der Stiftung für die TU - als Spende.

Doch auch ohne die TU München muss sich der Bildungscampus Heilbronn nicht verstecken: Rund 4.000 Menschen lernen dort - in Zukunft sollen es noch weitaus mehr werden. Junge Menschen, die mit ihrem Wissen die zahlreichen Unternehmen in der Region um Heilbronn weiter nach vorne bringen sollen. 

Mehr als ein Industriestandort - Heilbronn hat große Ziele

Denn Heilbronn hat längst erkannt, dass es mehr sein muss, als ein reiner Industriestandort, um weiter nach vorne zu kommen. "Auch damit sich junge Menschen vorstellen können, nach der Schule die Region nicht zu verlassen", erklärt Klaus Mandel Direktor des Regionalverbands Heilbronn-Franken gegenüber handelsblatt.com. Die ersten Schritte in die richtige Richtung scheinen zumindest getan.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare