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Wintereinbruch am Wochenende? Schneefall auch in Heilbronn möglich

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Von: Julia Cuprakowa

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Die Temperaturen sinken und laut Wetter-Experten kündigt sich bereits der erste Schnee für Heilbronn und die Region an. Doch wann genau ist es so weit?

Pünktlich zum dritten Advent bricht der Winter herein: Aus Osteuropa sollen Baden-Württemberg und damit auch Heilbronn und die Region Schneefälle erreichen – und das teilweise nicht zu knapp. Doch kommt tatsächlich eine Schneebombe und bringt 50 bis 60 Zentimeter Neuschnee mit, wie die gängigen Wettermodelle vorhersagen?

Dazu soll es noch ein ganzes Stück kälter werden. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von „wetter.net“ fasst das Wetter für die nächsten Tage zusammen und enttäuscht teilweise alle Schneefans. Denn tatsächlich sollen keine 60 cm Neuschnee in Baden-Württemberg fallen. Wie echo24.de bereits berichtete, stehen die Chancen für Schnee an Weihnachten auch nicht sonderlich gut. Denn es kann gut sein, dass die bevorstehende Kälte bis zu den Feiertagen wieder vorbei ist.

Wettermodelle sind sich uneinig – von heftigen Schneebomben bis kein Schnee, ist alles dabei

„Schaut man sich die Wetterkarten der letzten Tage an, dann denkt man wirklich, es stünde der größte Wintereinbruch aller Zeiten bevor“, erklärt Jung. Denn die Modelle berechnen heftige Schneemaßen, richtige Schneebomben und das auch über Deutschland. Laut Jung sei es aber nur der Modellwinter. Was kommt aber tatsächlich an Schnee in Baden-Württemberg und Heilbronn an?

Die aktuellen Wettermodelle sind sich mal wieder nicht einig. Es gibt große Unterschiede, von großen Schneebomben bis gar nichts. „Wer braucht denn schon 40 bis 50 Zentimeter Neuschnee?“, fragt der Meteorologe. Denn genau das berechnen einige Wettermodelle für den dritten Advent. Aber wo genau kommen die runter?

Heftige Schneefälle vor allem in Polen – auch in Deutschland möglich?

Mit Blick auf die aktuelle Großwetterkarte lässt sich feststellen, dass sich das Wetter in den nächsten Tagen im Südwesten nicht ändern soll. Es bleibt kalt und grau. Und die bereits erwähnte Schneebombe? Laut aktuellen Wettervorhersagen soll die Schneebombe zünden, allerdings nicht über Deutschland, sondern mehr in Richtung Polen. Ab dem dritten Advent bis Dienstag, 13. Dezember, soll Polen in Schnee quasi versinken, wie der Diplom-Meteorologe Dominik Jung berichtet.

Das letzte Wort für Deutschland ist damit aber nicht gesprochen, denn das Schneetief kann sich noch etwas nach Westen verrutschen und dann kann es durchaus sein, dass auch Deutschland weiß wird. Sicher ist jedoch: Die Temperaturen sinken. Vor allem in den höheren Lagen rechnen die Wetter-Experten mit tiefen Minusgraden, was auch im Flachland um Heilbronn zu Bodenfrost führen kann.

Zum dritten Advent rechnen Meteorologen auch in Heilbronn und der Region mit Schnee

Allerdings müssen die Schnee-Fans rund um Heilbronn nicht verzweifeln. Bis Freitag soll es zwar ruhig bleiben, doch am Samstag sollen die ersten Schneefälle auch den Südwesten des Landes erreichen. Unklar ist aber, wie weit diese in die Mitte des Landes vorrücken.

Autofahrt im Winter
Wie viel Schnee in Heilbronn tatsächlich fallen wird, ist noch nicht sicher, aber im Süden wird es besonders spannend. (Symbolbild) © Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Doch Vorsicht ist bereits am Donnerstag geboten, denn dann gehen die Temperaturen vor allem nachts runter und sorgen für Bodenfrost, wie Jung weiter berichtet. Besonders Autofahrer in den höheren Lagen können von Schnee überrascht werden. Doch wie soll man sich am besten verhalten, wenn man mit seinem Auto im Schnee, oder Schneematsch stecken geblieben ist? echo24.de hat ein paar Tipps und Tricks zusammengefasst.

Dabei liegt die Schneefallgrenze am Donnerstag bei etwa 400 Metern. Mit einer Höhe von knapp 160 Metern hat Heilbronn somit eher schlechte Chancen für den ersten Schnee. Dafür bleibt das nasskalte Wetter erhalten. Am Samstag ist es dann endlich so weit – der Schnee kämpft sich bis in die tiefen Lagen durch.

Auch in der Nacht zum Sonntag (11. Dezember) und den darauffolgenden Montag (12. Dezember) soll es weiterhin schneien. Laut Meteorologe Dominik Jung sind die Schneeprognosen für die tiefen Lagen, wie Heilbronn und die Region, aber mit Vorsicht zu genießen. Es kann sich jederzeit etwas an Wetter und Wettervorhersagen ändern, denn wie jedes Jahr, spielt der Polarwirbel eine wichtige Rolle.  

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