Wüste Szene in der Moltkestraße

Nach Überfall in Heilbronn: Polizei äußert sich zu aufgetauchtem Video

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Symbolbild.
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Ein Überfall in Heilbronn sorgt derzeit für massive Aufregung in den sozialen Netzwerken.

Ein dreister Erpressungsversuch mit einer Schreckschusswaffe sorgt in Heilbronn für Aufregung in den sozialen Netzwerken. Am Freitag gegen 11 Uhr soll sich bei einem Grillrestaurant in der Moltkestraße eine wüste Szene zugetragen haben.

+++ Update 22. Januar: Polizei Heilbronn äußert sich nach aufgetauchten Video-Ausschnitten +++

Jetzt wird es kurios! Im Netz kursieren Ausschnitte eines Videos des Vorfalls. Darin zu sehen: Einer der Gambier, der die Waffe an einen fünften Mann, der im Video zu sehen ist, übergibt. Aber Achtung: Dieser Mann ist ein Zeuge der Vorfälle und hat die Waffe zur Sicherung entgegengenommen, teilt die Polizei Heilbronn über Facebook mit. 

Ein ganz wichtiger Hinweis, denn in den Ausschnitten hat es den Anschein als würde einer der Gambier ihn bedrohen. Das ist nicht der Fall! Die Polizei Heilbronn schreibt auf Facebook: "Es liegt keine Bedrohung gegenüber diesem Mann vor."

Polizei Heilbronn: Waffe im Spiel

Zwei 28-jährige Russlanddeutsche forderten in Heilbronn laut Polizei zwei Männer aus Gambia verbal zur Herausgabe von Zigaretten auf. Als diese ablehnten, zog einer der Tatverdächtigen eine schwarze Schreckschusspistole und setzte sie einem der Afrikaner auf den Bauch. Es gelang den 34 und 23 Jahre alten Gambiern, den Angreifer zu entwaffnen, und es kam zu einem Handgemenge.

Waffe in Heilbronn: Hinweise sorgen für schnelle Verhaftung

Durch Zeugenhinweise konnten die beiden Russlanddeutschen umgehend festgenommen werden. Noch am Freitag wurden sie in Heilbronn einem Haftrichter vorgeführt und landeten im Kittchen. Beide standen bei der Tat unter Alkoholeinfluss.

Vorfall in Heilbronn sorgt für Hetze im Netz

Der Vorfall in Heilbronn sorgt auch für Furore in den sozialen Netzwerken. Ein Zeuge hatte das Handgemenge vom Auto aus gefilmt. Dieses Video kursiert seit Freitag im Netz. Allerdings ist darauf nur die Situation nach der Entwaffnung der Täter zu sehen, als einer der beiden Gambier die Waffe in der Hand hielt. Die Folge: Hetzkommentare!

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