Restaurants, Clubs und Bars

Heilbronn will Nachtleben aufpeppen – wie fünf Menschen dabei helfen sollen

Coronavirus - Außengastronomie in Bayern: Aufgeräumte Biertische stehen im geschlossenen Seehaus-Biergarten.
+
Aktuell ist durch die Corona-Pandemie noch alles geschlossen. Doch sobald die Lokale wieder öffnen dürfen, wollen die Nachtmanager das Heilbronner Nachtleben wieder in Schwung bringen.(Symbolbild)
  • Lisa Klein
    vonLisa Klein
    schließen

Das Heilbronner Nachtleben soll attraktiver werden — die Nachtmanager wollen verschiedene Interessen vereinen und neue Angebote schaffen.

Im Januar hatte der Gemeinderat die Schaffung einer ehrenamtlichen Transferstelle beschlossen, inzwischen steht das fünfköpfige Team und die konkreteren Ziele wurden bereits der Stadt Heilbronn und dem Gemeinderat präsentiert. Die Nachtmanager wollen das Heilbronner Nachtleben attraktiver gestalten — vor allem die Interessen von Heilbronner Gastronomen, Bar- und Clubbetreiber sowie auch der Besucher und Gäste stehen dabei im Fokus.

In Zusammenarbeit mit dem DEHOGA-Stadtverband (Verband für das Gastgewerbe), der von Thomas Aurich geleitet wird, hat die Stadt fünf erfahrende Heilbronner gefunden, die künftig das Team der Nachtmanager bilden: Matthias Kern (Laube), Daniel Schütt (Kulturzentrum Maschinenfabrik und Popbüro), Felix Seeger (Creme 21), Michael Brähne (Mobilat) und Franziska Schulz (Superbude). Zur Finanzierung von Kampagnen und Öffentlichkeitsarbeit steht dem Team ein Budget von 5.000 Euro pro Jahr zur Verfügung.

Heilbronner Nachtmanager fungieren als Kommunikationsschnittstelle

Franziska Schulz, eine der fünf Nachtmanager in Heilbronn, kam über mehrere Ecken zu dem Posten. Die Stadt möchte vor allem Menschen im Team haben, die bereits aktiv das Heilbronner Nachtleben mitgestalten und Erfahrung mitbringen. „Ich bin seit einigen Jahren in der Heilbronner Kulturszene aktiv und weiß, vor welchen Hürden Veranstalter*innen teilweise stehen. Durch meine Arbeit in der Gastronomie insbesondere in der Nachtgastronomie (Superbude) habe ich auch oftmals die Konflikte, die zwischen Clubs, Bars und deren Besucher*innen auf der einen Seite und den Anwohner*innen und der Politik/Ämtern auf der anderen Seite erlebt“, erzählt Franziska Schulz gegenüber echo24.de.

„Um sowohl Anwohner*Innen, Feiernden, Betreiber*Innen von Kneipen, Gastronomie, Clubs und Diskotheken ein konstruktives Miteinander zu ermöglichen, brauchen wir eine Kommunikationsschnittstelle, die zwischen Parteien vermittelt, Anliegen sammelt und weitergibt sowie durch spezielle Aktionen die generelle Attraktivität des Nachtlebens steigert“, erklärt Franziska Schulz weiter.

Ein Konzept mit ersten Zielen für die kommenden zwei Jahre wurden bereits der Stadt Heilbronn und dem Gemeinderat vorgestellt. „Bisher haben wir sehr positive Resonanz dafür bekommen, deswegen hoffe ich, dass die Stadt Heilbronn mit uns gemeinsam an einem Strang zieht, um diese Ziele zu erreichen“, erzählt die Nachtmanagerin. „Wir haben eine perspektivische Zielsetzung ausgearbeitet, welche unter anderem sowohl auf den Standortfaktor als auch auf Events, Stadtmarketing & Kommunikation der Ausgehkultur und Ansprechpartner*innen sowie Informationen eingeht. Somit werden sowohl konkrete Projekte und Ziele genannt als auch ein Ausblick, wie die Transferstelle in Zukunft agieren könnte, gegeben.“

Das könnte Sie auch interessieren