Urteil soll im Februar fallen

Streit in Asylunterkunft: Anklage wegen versuchten Totschlags

+
Der Angeklagte muss sich seit heute vor dem Heilbronner Landgericht verantworten.
  • schließen

Vor der Attacke soll der Angreifer "Alluha akbar" gerufen haben.

○ Der Angreifer in der Asylunterkunft in Heilbronn soll den Tod seines Kontrahenten billigend in Kauf genommen haben.
○ Die Tatwaffe war ein Messer mit einer 15 Zentimeter langen Klinge.
○ Insgesamt sind am Landgericht in Heilbronn fünf Prozesstage angesetzt.

Heilbronn: Vor Messerangriff immer wieder Streit in Asylunterkunft

Update 23. Dezember: Wegen versuchten Totschlags muss sich seit heute Morgen ein 42-Jähriger vor dem Landgericht in Heilbronn verantworten. Die Anklage: Der Mann habe am 26. Juni in einer Asylunterkunft in Heilbronn einen 33-Jährigen mit einem Messer mit einer 15 Zentimeter langen Klinge in die Schulter gestochen und dabei den Tod des Geschädigten zumindest billigend in Kauf genommen. Bereits zuvor sei es zu ausfälligen Streits zwischen den beiden Männern in der Asylunterkunft in Heilbronn gekommen.

Kaum zu beruhigen: Mann attackiert Frau und landet in Psychiatrie

Brisant: Kurz vor der Messer-Attacke im Juni in der Asylunterkunft in Heilbronn habe der Angeklagte "Alluha akbar" ("Gott ist groß") gerufen, wie das Landgericht Heilbronn berichtet. Einen weiteren Stich des Angeklagten habe der Geschädigte in der Asylunterkunft in Heilbronn durch Gegenwehr, für die er sein Fahrrad eingesetzt habe, gerade noch verhindern können. Nach ambulanter Behandlung des Geschädigten sei dieser mit der Stichverletzung wieder aus dem Krankenhaus entlassen worden.

Brutaler Raub in Heilbronn: Mildere Strafe für den Angeklagten

Wie das Landgericht Heilbronn berichtet, sind für den Prozess wegen versuchten Totschlags insgesamt fünf Prozesstage angesetzt. Es sind 15 Zeugen, vier Dolmetscher und zwei Sachverständige geladen. Das Urteil soll am Freitag, 7. Februar, fallen.

Heilbronn: Mann muss nach Messer-Angriff ins Krankenhaus

Erstmeldung 28. Juni: Nach einem Streit am Mittwoch in einer Flüchtlingsunterkunft in Heilbronn sind die Hintergründe und der Ablauf noch unklar. Klar ist nur, dass es zwischen einem 42-Jährigen und einem 33-Jährigen in Heilbronn zu einer Auseinandersetzung gekommen war. Der Streit eskalierte - und der Ältere hat den Jüngeren mit einem Messer verletzt. 

Streit in Heilbronner Flüchtlingsunterkunft eskaliert: Mann bekommt Messer in den Rücken

Der Geschädigte erlitt eine Stichverletzung am Rücken. Nach Eingang des Notrufs bei der Polizei gegen 17.40 Uhr fuhren mehrere Streifenwagenbesatzungen sowie Einsatzkräfte des Rettungsdiensts zur Unterkunft. Der 42-Jährige konnte widerstandslos festgenommen werden.

Ein Streit eskalierte und endete mit einem Messer-Angriff. (Symbolbild)

Der Verletzte aus der Flüchtlingsunterkunft in Heilbronn musste sofort in ein Krankenhaus gebracht werden, da nicht ausgeschlossen werden konnte, ob Lebensgefahr bestand. Dies war jedoch nicht der Fall und so konnte der Mann nach einer ambulanten Versorgung das Krankenhaus wieder verlassen.

Messer-Angriff in Heilbronner Flüchtlingsunterkunft: Haftbefehl gegen Täter erlassen

Die Staatsanwaltschaft Heilbronn beantragte einen Haftbefehl wegen versuchten Totschlags gegen den Tatverdächtigen. Der Haftbefehl wurde am Donnerstagnachmittag durch das zuständige Amtsgericht Heilbronn erlassen und der 42-Jährige wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht.

Zu einem ähnlichen Fall kam es im Mai in einer Flüchtlingsunterkunft in Gundelsheim. Der Mann verfolgte den Blutenden sogar bis zur Polizei.

Am Freitagmorgen kam es zu einem schweren Unfall auf der B39 bei Löwenstein.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema