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Frau stirbt nach Angriff mit Tequila-Flasche – Anklage wegen Totschlags

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Landgericht Heilbronn
Ein Schild weist auf das Landgericht Heilbronn hin. © Marijan Murat/dpa

Nachdem ein Vater aus Heilbronn eine Zimmertür gegen den Kopf seines siebenjährigen Sohnes schlägt, konfrontiert seine Lebensgefährtin ihn. Daraufhin wird sie von ihrem Partner mit einer Tequila-Flasche getötet.

Ein 30-Jähriger soll im November 2021 eine Zimmertür gegen den Kopf seines sieben Jahre alten Sohns geschlagen und dessen Mutter dann getötet haben. Am Dienstag, 20. September (9.00 Uhr) beginnt der Prozess gegen den Mann vor dem Landgericht Heilbronn wegen Totschlags. Von der Frau mit seinem Verhalten konfrontiert, soll der Angeklagte ihr mit einer Tequila-Glasflasche auf den Kopf geschlagen haben. Die Frau starb später an ihren Verletzungen. Der Junge trug Prellungen davon.

20. September, 12:52 Uhr: Die Verteidiger wiesen den Vorwurf der Staatsanwaltschaft, der Mann habe die Frau mit einer Flasche getötet, am Dienstag vor dem Landgericht zurück. Der Angeklagte selbst machte zunächst keine Angaben.  Der Angeklagte, der türkischer Staatsbürger ist, soll zur Tatzeit betrunken gewesen sein. 

In einer Erklärung, die seine Anwälte vorlasen, ließ der Angeklagte mitteilen, dass er das Opfer an der Schulter gefasst habe und die Frau daraufhin nach hinten umgefallen sei. Dabei habe sie sich tödlich verletzt. 

Neben dieser Tat klagte die Staatsanwaltschaft den Angeklagten außerdem wegen gemeinschaftlicher gefährlicher Körperverletzung an. Im November 2015 soll er den Vater seiner Lebensgefährtin nach einem Streit so sehr geschlagen haben, dass dieser stürzte. Als der Mann am Boden lag, sollen der Angeklagte und seine beiden Brüder ihn bespuckt und getreten haben. Zu diesen Vorwürfen will sich die Verteidigung am zweiten Prozesstag (6. Oktober) äußern.

Mann tötet Partnerin mit Tequila-Flasche – Prozess am Heilbronner Landgericht geht weiter

20. September, 9:27 Uhr: Die Hauptverhandlung gegen den mutmaßlichen Täter hatte bereits am 2. Mai begonnen. Sie konnte jedoch wegen Krankheit des Verteidigers nicht fortgesetzt werden. Wird der Angeklagte wegen Totschlags verurteilt, droht ihm eine lebenslange Gefängnisstrafe. Für den Prozess sind 13 weitere Verhandlungstage geplant. Das Urteil wird demnach vermutlich Mitte Dezember gefällt.

Der Angeklagte soll neben der Tat, für die er angeklagt ist, im November 2015 den Vater seiner Lebensgefährtin so sehr geschlagen haben, dass er umfiel. Als der Mann am Boden lag, sollen der Angeklagte und seine beiden Brüder ihn bespuckt und getreten haben. Die Staatsanwaltschaft hat deshalb noch eine zweite Anklage erhoben, die zusammen mit dem anderen Verfahren verhandelt werden soll.

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